Die Geschichte vom ewigen Betrug – Nur einer unter einer Million…

“Lenin soll gesagt haben, dass die beste Methode, das kapitalistische System zu zerstören, darin besteht, die Währung zu zerstören. Durch den fortlaufenden Prozess der Inflation kann sich die Regierung insgeheim einen großen Teil des Reichtums ihrer Bürger aneignen. Durch diese Methode wird nicht nur beschlagnahmt – es wird willkürlich beschlagnahmt – und während dieser Prozess viele in die Armut stürzt, werden wenige außerordentlich reich. Es gibt keine subtilere und wirksamere Methode, die Grundlage der bestehenden Gesellschaft zu zerstören. Dieser Prozess bringt alle verborgenen wirtschaftlichen Kräfte auf die Seite der Zerstörung und zwar so, dass nicht einer unter einer Million in der Lage ist, dies zu erkennen.”

John Maynard Keynes,  The Economic Consequences of Peace

So tragisch es ist, dass wir in die gegenwärtige Situation gekommen sind, so ist es noch viel tragischer, dass im Allgemeinen das Verständnis über die Ursache, warum wir dermaßen im Schlamassel stecken, vollständig fehlt. Es werden die abenteuerlichsten Geschichten erzählt, die uns dem angeblichen Kapitalismus „inhärente“ Wiederkehr von „Finanzkrisen“ erklären sollen. Ökonomen und „Experten“ überschlagen sich in Erklärungsversuchen, die uns weismachen wollen, dass wenn wir nur das Bankwesen „staatlicherseits an die Kette“ legen, endlich alles besser werden wird. Uns wird ebenso weisgemacht, dass das bestehende Geldsystem legitim und rechtschaffen ist und es nur einer gewaltigen Umverteilung bedarf, um endlich Gerechtigkeit einkehren zu lassen.

Liebe Leser, das ist – gelinde gesagt – der allergrößte Unsinn, der uns aus vielerlei Gründen vorgesetzt wird.

Neben John Maynard Keynes, der Lenin in dargebotener Weise zitiert, hat auch schon Henry Ford verlautbart, dass wenn die Menschen das Geldsystem verstehen würden, eine Revolution „bereits vor morgen früh“ ausbrechen würde. Leider ist es aber nun einmal so, dass die Menschen die seit Jahrhunderten bestehenden Ursachen des immer wiederkehrenden Leids nicht oder nur teilweise begreifen und sich einreden lassen, dass ein wertgedecktes, nicht beliebig vermehrbares Geldsystem nicht funktionieren wird.

Oftmals sind es gerade diese auszugsweisen Kenntnisse, die die Verwirrung komplett machen und mehr Schaden anrichten, als wenn man sich mit dem Geldsystem überhaupt noch nicht beschäftigt hat. Es ist wahrlich faszinierend zu sehen, wie sehr die Weltgeschichte mit sozialer und egalitaristischer Rhetorik überschwemmt wurde, so dass wir buchstäblich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr erkennen können.

Diese Reihe soll ein wenig Licht ins Dunkel bringen; sie soll zeigen, dass in erster Linie die für die Bevölkerung unverantwortliche und unsoziale Zusammenarbeit zwischen dem Bankenwesen und der Politik seit Hunderten von Jahren dafür gerade zu stehen hat, dass wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit immer wieder an den gleichen aussichtslosen Punkt kommen. Den Verursachern der Tragödie kann und wird selbstverständlich nur „einfallen“, die Bürger für deren Versagen zahlen zu lassen. Dies war nie anders! Jetzt so zu tun, als wäre diese Vorgehensweise ein ganz neues Thema, ist unfassbar dreist.

Diese Reihe soll zeigen, dass nur ein wertgedecktes, nicht beliebig vermehrbares „Geld“ diesen Namen auch verdient. Sie soll zeigen, dass die Entnationalisierung des Geldes die einzige Alternative ist, der Herrschaftsgier der selbsternannten Göttlichkeiten endgültig einen Riegel vorzuschieben.

Lediglich in vier Ländern auf dieser Welt gibt es keine Zentralbanken. Nun kann man nun wahrlich nicht sagen, dass dort alles besser ist und die Bevölkerung ein Leben in absoluter Herrlichkeit führen darf. Nein, auch dort wird die Macht, vor allem die Geldmacht, „von oben“ ausgeübt. Es ist immer diese Macht „von oben“, die zu Elend und Verarmung führt; dabei spielt es gar keine Rolle, ob der Staat das Geld  selber „schöpft“ oder ob er diese Aufgabe an die Zentralbanken weiterreicht. Immer wieder führt die „Anmaßung von Wissen“ wie Friedrich August von Hayek so trefflich formulierte, zu katastrophalen Verwerfungen, die letztendlich stets die ausbaden müssen, die das Wasser nicht aufgedreht haben.

Diese Reihe soll zudem zeigen, dass es nicht nur das Geldausgabemonopol des Staates ist, was uns in den Wahnsinn treibt, sondern dass das gegen jahrhundertelang geltendes Recht verstoßende Teilreservesystem, das von den Regierungen nicht nur geduldet sondern sogar unterstützt wird,  sein Übriges dazu beiträgt.

Es ist für uns alle von enormer Bedeutung zu verstehen, warum wir da stehen, wo wir stehen und dass es für uns aus diesem System keinen schmerzfreien Ausweg gibt. Lippenbekenntnisse und Versprechungen der von diesem Irrsinn Profitierenden, dass alles gut werden wird, ohne dass  die Basis grundlegend zu verändern ist, sind nichts als heiße Luft – jeder Atemzug ist verschwendet – jedes Wort schwankt zwischen Größenwahn und purer Verzweiflung.

Ein Geldsystem, das auf Verschuldung aufbaut, kann nicht gesund sein. Ein Geldsystem, das die grundlegenden Rechtsprinzipien von Eigentum und Besitz verhöhnt, kann und darf auf Dauer nicht bestehen. Ein Geldsystem, das darauf aufbaut, dass Menschen belogen und hintergangen werden, kann und darf nicht funktionieren. Ein Geldsystem, das nicht auf echten Werten aufbaut, kann nicht zum Wohl der Menschen sein. Ein Geldsystem, das von der Herrschaft eines Monopols mit Zwang bestimmt und von diesem abhängig ist, muss früher oder später scheitern – und dies zu Recht.

Warum gibt es diese kleine, elitäre Clique, die unermesslich wohlhabend ist? Warum kann es die Superreichen geben, die ihren Spaß daran haben, wenn ihre Angestellten die Asche von „1000“-Dollar-Scheinen vom Boden ihrer Yacht nach einer Champagner-durchtränkten Nacht aufwischen müssen und so auf geradezu abstoßende Weise demonstrieren, dass Geld „nichts wert ist“? Und warum wird dieses schwer zu ertragende Grüppchen immer größer?

Ja, es ist in vielen Fällen das leistungslose Einkommen durch Zinserträge, welches das alles ermöglicht. Aber ich werde zeigen, dass nicht der grundsätzliche Zins der Übeltäter ist, sondern eben der Zins auf das aus dem Nichts geschaffene “Funny-money“, welches dem größten Teil der Menschheit das Fell über die Ohren zieht.

Warum verteidigen gerade so viele Vertreter des Establishments dieses „Geld“, das aus dem Nichts entsteht? Warum wird sogar von einigen Ökonomen auf Biegen und Brechen behauptet, dass Schulden sinnvoll für eine Volkswirtschaft sein sollen? Warum soll es gut für die Menschen sein, wenn der Staat das Geld direkt „schöpft“? Hat nicht gerade dieser Staat – egal zu welcher Zeit – eben immer wieder eindrucksvoll bewiesen, dass er mit fremdem Geld nicht umgehen kann? Sind „WIR“ wirklich der Staat oder ist es für die Regierungsvertreter nicht eher eine Floskel, wenn sie vom Gemeinschaftseigentum sprechen, um sich gerade an diesem ungehemmt bedienen zu können?  Wer sind die Hauptarchitekten dieses Spiels, dessen Überlebenskampf wir gerade miterleben?

Lenin hat wohl richtig gelegen, als er behauptete, dass nur einer von einer Million das Geldsystem wirklich versteht. Das sollten wir dringend ändern – gibt es doch zwei Möglichkeiten, dieses Wissen zu nutzen. Entweder Sie profitieren davon in der Form wie es Banken, Regierungen und befreundete „Interessenvertreter“ dies tun oder Sie nutzen es, um das Lügengebäude zum Einsturz zu bringen, diesem unseligen Treiben ein Ende zu setzen und den Herrschaften so ihre Macht zu entziehen.

Fortsetzung folgt….

Die Geschichte vom ewigen Betrug – Lasset die Spiele beginnen!

Die Geschichte vom ewigen Betrug – Die Kontrolle der Schuld…

Die Geschichte vom ewigen Betrug – Morbus Ignorantia!

Die Geschichte vom ewigen Betrug – Die fiese Gerüchteratte …

58 Gedanken zu „Die Geschichte vom ewigen Betrug – Nur einer unter einer Million…

  1. Uff, ich kann nur hoffen es sind ein paar mehr als einer in einer Million, sonst wird es hier in D genau 80 Hanseln geben die es verstehen. Sollte das so sein sind wir aber mehr als verratzt.

    Das Lügengebäude zum Einsturz bringen? Na lieber heute als morgen. Mal sehen wie Ihre Vorschläge dazu aussehen werden 😉

  2. Erneut vielen Dank, Susanne Kablitz, für Ihren lesenswerten Artikel.
    Einzig dieser Satz steckt mir in der Nase:
    „Warum kann es die Superreichen geben, die ihren Spaß daran haben, wenn ihre Angestellten die Asche von 1000-Dollar-Scheinen vom Boden … aufwischen müssen und so auf geradezu abstoßende Weise demonstrieren, dass Geld „nichts wert ist“?“
    Wahrheit kennt keine Geschmacksfragen, und dass unser derzeitiges Geld nix wert is, pfeifen die Aasgeier von den Dächern.
    Inwiefern also, ist es abstoßend die Asche von verbrannten Dollars aufzuwischen?
    Sofern meine Arbeit vertragsgemäß bezahlt wird, ist es mir vollkommen gleichgültig, ob ich die Asche verbrannter Dollars oder die Asche verbrannter Superreicher zusammenkehre.
    Herzlich
    Ihr
    G.G.

  3. Leider werden wir die Einzigen bleiben,die das System verstehen.
    Die Masse versteht es deswegen nicht, weil es so nicht in der Zeitung steht.
    Und da alles was nicht in der Zeitung steht Verschwörungstheorie ist
    werden wir bis auf weiteres diesbezüglich unter uns bleiben…
    ….Fortsetzung folgt…

  4. Hallo „Gutartiges Geschwulst“,

    da haben Sie vollkommen recht; ich wollte damit ausdrücken, dass es meiner Meinung nach abstossend ist, seine (vor allem finanzielle) Übermacht in dieser Form zu demonstrieren und dem Mittel, welches eigentlich den Arbeitsertrag von Menschen sichtbar machen sollte, keinerlei Achtung zollt. Wenn Geld echten Wert hätte, würden dies selbst Superreiche wohl so nicht damit umgehen.

  5. „es wird willkürlich beschlagnahmt – und während dieser Prozess viele in die Armut stürzt, werden wenige außerordentlich reich. “

    so so, kleiner Realitycheck gefällig?
    ca.1814-1914 harter Goldstandard („gut?“)
    ca.1914 Mises erste Arbeiten & Gründung der Fed („turning point?“)
    ca.1914-2014 Golddevisenstandard&funny money („böse?“)

    vergleiche ich die beiden Jahrhunderte, haben beide Fortschritte für das reale Alltagsleben hervorgebracht, eine Validierung für obiges Gejammere kann ich dabei aber wirklich nicht nachvollziehen, aber bei Ihren Thesen müßte das doch ganz offensichtlich sein, gerade wenn man einen so langen Zeitraum zur Betrachtung hat? Mehr Armut, weniger Freiheiten, einzelne phöse Reiche? Vergleichen Sie mal die beiden Jahrhunderte und dann sagen Sie mal, auf was Sie sich da konkret beziehen. Könnte es uns noch besser gehen, wenn „hätte hätte Fahrradkette“-Goldstandard? Vielleicht, aber obiges „Armut-Elend-Unfreiheit“ ist vollkommen daneben.
    Gruß, AD

  6. Es ist meines Erachtens unsinnig, jemanden zu verurteilen, der Geld verbrennt, soll er doch, es ist seine Sache. Schon Baader schreibt, dass der Mensch ist, wie er ist, in allen seinen Facetten. Und das ist auch kein Wesensmerkmal des Geldsystems. Schlimmer ist der „Glauben“ den die Leute in dieses Falschgeld haben. Schlimmer sind die „Wissenden“, die Lehrer, Anwälte und Hilfsarbeiter, die als Politiker ihre feisten Fratzen in die Kameras halten und uns täglich die Welt erklären wollen, garniert mit wohlwollenden Bänkern und Anlageberatern und einer Inflation von Experten, die völlig ahnungslos sind. Und all das wird aufgesaugt – nur nichts hinterfragen – nur nicht selber denken, denn dann würde man ja vielleicht die Eigenverantwortung erkennen. Und so funktioniert alles – bis zum Knall.

  7. Vielleicht sollte man den Menschen klar machen was es bedeutet, wenn wir ein anderes Geldsystem hätten. Ein Positivbeispiel sozusagen.
    Wir brauchen eine Philosophie der Freiheit. Wir brauchen Freies Denken. Wir brauchen Freies Geld für Freie Menschen auf Freien Märkten. Für eine Freie Wirtschaft und der Freiheit, sich darin zu integrieren und engagieren. Nachhaltig, sozial und empathisch. Ein “Du bist für Dein Leben zuständig, Du bist für Dein Glück verantwortlich, niemand sonst.“ sollte Grundbestandteil dieser Philosophie sein.
    Die Möglichkeit dafür muss geschaffen werden.
    Ich bin ein Verfechter des BGE, ausgegeben und geschöpft aus der Luft von einer lokalen Verwaltung.
    Es würde ein unheimliches geistiges Potenzial der Menschen freisetzen, wenn man nicht mehr mit dem täglichen Überlebenskampf beschäftigt ist. Dieses Potenzial ist durch die beste aller Bildungsmöglichkeiten zu steigern, die man finden kann. Für jeden individuell. Finanziert durch lokales FiatGeld.
    Jeder darf arbeiten was er will und was er kann, solange und wie viel er möchte. Das Geld, das er dafür bekommt darf er behalten und ausgeben. Steuern werden nur auf Ressourcen erhoben.
    In uns Menschen steckt so wahnsinnig viel Potential, dass durch den täglichen Überlebenskampf völlig verloren geht. Gelingt es uns, dieses Potential zu erschließen, werden wir uns weiter entwickeln. Wir leben nicht auf dieser Welt, um als Lohnsklaven für die Eliten zu dienen. Dieser Planet existiert extra für uns Alle, auf das wir uns, unsere Seele, unser Bewusstsein, weiter entwickeln.
    Und da ich auch glaube, dass nichts auf diesem Planeten passiert was auch nicht passieren soll, bin ich sehr zuversichtlich, dass letztendlich “Alles gut wird”. Auch wenn es vorher ganz ganz schlimm werden sollte. Befreien wir unser Denken von all den Dogmen und geistigen Barrieren, die uns von allen Seiten auferlegt werden (Schule, Kirche, Presse, TV, etc.). Die Erde ist KEINE Scheibe! Das Universum auch nicht. Es gibt viel mehr wie 3 Dimensionen!
    Das jetzige System kann man nicht bekämpfen. Braucht es auch nicht. Es wird von alleine zerfallen.
    Jetzt ist das System gerade dabei sich einzuigeln (NSA, FEMA, ESM. Etc.), Es ist dabei sich zu “verpuppen.”
    Und sobald WIR “Kritischen” die kritische Masse erreicht haben, wird bald daraus der Schmetterling eines neuen Seins schlüpfen. Die Frage dabei ist nicht ob, sondern “Wann”.
    Aber das Beste was wir hier auf diesem Planeten erfahren können, ist die Liebe. Das ganze Universum ist süchtig danach. Die Energie die dabei frei wird, kann man nur als “nachhaltig” bezeichnen. Schließlich entstehen dadurch auch unserer Kinder.
    Und wohin die Reise gehen kann, kann uns dieser Film zeigen.
    Der Grüne Planet. Auf youtube

    Zur Aufklärung kann man ja immer noch ein paar informationen einstreuen.
    http://der-klare-blick.com/2013/10/das-falschgeldsystem-sehr-anschaulich-erklart/

  8. Eine Anregung dazu möchte ich noch geben. Man könnte ja eventuell einen Counter ins Netz stellen, in welchem die „aufgewachten“ Menschen sich zählen lassen können.
    Es gibt da nämlich die eine Geschichte, in der ein römischer Senator gesagt hat: „Lassen wir jeden Sklaven ein weißes Band tragen.“
    woraufhin ein Anderer meinte. „Leiber nicht. Dann sehen sie sofort, wie viele sie sind.“
    Ich denke, so würden wir die kritische Menge der 100 Affen noch schneller erreichen

  9. Zitat:

    Leider ist es aber nun einmal so, dass die Menschen die seit Jahrhunderten bestehenden Ursachen des immer wiederkehrenden Leids nicht oder nur teilweise begreifen und sich einreden lassen, dass ein wertgedecktes, nicht beliebig vermehrbares Geldsystem nicht funktionieren wird.“

    Ich bin sehr gespannt auf Ihre Analkyse. Ihre o.e. Feststellung muss ich allerdings korrigieren ( mit Ihrem Einverständnis ? ):

    Das aktuelle zinsbasierte Geldsystem gibt es sicher schon seit sumerischer Zeiten, also etwa 2500-3000 v.Chr..

    Inwieweit die Archetypen Jahwe, Gott und Allah aus dem Ursprungsglauben der Veden abgeleitet und instrumentalisiert verfälscht wurden, wäre sicher eine Untersuchung wert. Fest steht, dass die ersten Kulturmenschen im heutigen Nahem Osten das genial einfache Zinssystem zur Machtausübung erkannten und sich schnell großer Beliebtheit bei den Nachbarn ( Ägypten, Mesopotamien etc. ) erfreute.

    Ich freue mich auf Ihre weiteren Gedanken, insbesondere zur anstehenden Liquditätsfalle, die wohl unausweichlich ist.

  10. Und doch werden wir vom bunten Papier und geprägten Blechplättchen immer wieder neu in Bann gezogen.
    Diejenigen, welche noch Zigaretten als „Reservewährung live erlebten, sind nunmehr zum größten Teil schon eingegangen.
    Wenn gerade Papier und Blech zu Bit und Bytes metamorphieren – der Name „Bitcoin“ entlarvt sich selbst – so entrinnen sie unseren Fingern nur umso schneller. Es braucht halt keine Asche mehr zusammengekehrt werden.

    Die Wertigkeit der Dinge ist heute irrational verschoben.

  11. @ pedrobergerac

    Ihrer durchaus lobenswerten, etwas schwulstigen Weltanschauung, würde ich gerne meine harte, eher pessimistische Weltanschauung entgegenstellen. Der Mensch ist meines Erachtens nicht dafür geschaffen, um mit grenzenloser Freiheit so umzugehen wie sie sich das vorstellen. Das „wahnsinnig viele Potenzial“, das zweifellos in jedem Menschen steckt, reduziert sich nur allzu oft in die erstbenannte Eigenschaft „Wahnsinn“.

    Der Mensch definiert sich grundsätzlich über seinen täglichen Überlebenskampf. Dass die heutige, täglich Tretmühle „Überlebenskampf“ so mühsam ist, hängt zu vielen Teilen an den Abhängigkeiten, die man sich selber geschaffen hat, oder die zum großen Teil auch durch schuldenfinanzierte, und dadurch vereinfachte, Konsumbeschaffung befeuert wurden. Dafür sind nicht nur die „Potenziale“ der Anbieter verantwortlich, sondern hauptsächlich die „Potenziale“ der Empfänger. Ergo: Weniger Nachfrage, weniger Angebot.

    Wäre unser täglicher Überlebenskampf auf Nahrungsbeschaffung und der Suche nach einem einigermaßen trockenen Höhlenplatz beschränkt, würde niemand auf die Idee kommen, sich Gedanken über die Krümmung der Salatgurke zu machen. Sind aber die ersten Sorgen beseitigt, und der Bauch täglich gefüllt, bleibt noch viel zu viel Zeit um der Phantasie nachzuhängen. Dies muss bestimmt nichts Schlechtes bedeuten, sind daraus doch auch schon die genialsten Dinge entstanden. Da aber nicht jeder Mensch gleich gut oder gleich schlecht ist, entwickelt sich oft auch nur ein neues Gemenge, das sich an rein egoistischen Motiven entlanghangelt. Das ist menschlich! Sichert es doch das Überleben, und vielleicht auch noch etwas darüber hinaus. Der Mensch denkt ja gewissermaßen seit der Steinzeit „nachhaltig“, als er zum ersten Mal bemerkte, dass das jagen bei -30°C und meterhohen Schneedecken nicht wirklich erfolgreich und lustig ist. Man musste nicht nur an Morgen, sondern auch an Übermorgen usw. denken. Ab da stellt sich heraus, dass es eben Menschen gibt, die das gut, andere eher weniger gut, können.

    Die „Guten“ werden mit ihrem „wahnsinnig“ großen Potenzial entdecken, dass sie von den „weniger Guten“ profitieren können. Was zu Beginn nur primär ein beruhigendes Gefühl und vielleicht noch ein paar Annehmlichkeiten hervorbringt, wird sich nach mehrmaligem, erfolgreichem Gelingen, in ein Gefühl für Macht verwandeln. Von da an ist der Weg, und das Verlangen, für mehr Macht gelegt. Auch das ist menschlich!

    Dieses Machtstreben hat zur Folge, dass soziale und gesellschaftliche Allianzen geschaffen werden müssen, um diese Macht zu erhalten und zu festigen. Am Ende, wenn kein Krieg dazwischen kommt, stehen wir wieder da wo wir heute auch stehen.

    Kurz gesagt, es ist in meinen Augen nicht „das System“ an sich, sondern es ist immer das „menschliche“ im Mensch, das uns in diese Lage bringt. Deshalb ist das kostbare Gut der Freiheit, großzügig über alle Bereiche gespritzt, nicht das Allheilmittel für eine bessere Welt, in der das „menschliche Potenzial“ in die negative Richtung ausgeblendet wird.

  12. Ihren Aussagen kann man grundsätzlich zustimmen. Sie vergessen aber, dass dieses „Falschgeldsystem“ solange funktioniert, solange die Warenversorgung ausreichend ist. Solange mit billigen Krediten die Nachfrage angeheizt werden kann, wird sich nichts ändern. Dieses Phänomen kann man immer wieder an den Börsen erkennen, wenn der Leitzins mal wieder gesenkt wird. Die Kurse schießen in die Höhe. Nun ist man ja fast bei Null, viel niedriger geht´s nicht mehr. Mal abwarten, wie man in Zukunft agieren will. Vielleicht mit negativem Zins ;-). Zudem erreicht man mit niedrigen Zinsen, dass Sparen uninteressant wird. Also wird mehr konsumiert und das System funktioniert wieder eine Zeit lang.

    Ich finde die Währungs-Diskussion zu einseitig. Es ist zwar ein richtiger Ansatz aber kein Allheilmittel. Ich sehe die Demokratie und den daraus resultierenden Staat als das größte Übel. Man muss das komplette System bekämpfen, nicht nur die Symptome.

  13. Auch von mir ein Dankeschön, Frau Kablitz!
    Selbst wenn es nur eine Flaschenpost in die Zukunft ist. 🙂
    Gruß!

  14. Liebe „pudellocke“,
    nein, ich muss Ihnen widersprechen:-) Das Falschgeldsystem „funktioniert“ leider gar nicht; das Einzige, was zu „funktionieren“ scheint (noch) ist die Manipulation. Die billigen Kredite lassen den Aktienmarkt anschwellen, da eben kein Kreditgeld in die Wirtschaft fließt. Dies ist eine grobe Verzerrung des Marktes. Wird es irgendwann in den Markt fließen, was definitiv passieren wird, wird uns die Preisinflation böse zu schaffen machen. Die Tatsache, dass Sparen „uninteressant“ ist und der Konsum „brummt“, ist ja eben das große Problem.
    Selbstverständlich respektiere ich Ihre Meinung, dass die Währungs-Diskussion Ihrer Meinung nach zu einseitig ist. Zum einen geht es nicht um die Währung, sondern um echtes Geld und zum anderen habe ich in anderen Blogartikeln gerade die Demokratie bwz. die inwzwischen mangelhafte Demokratie zum Thema gemacht. Einseitigkeit liegt daher also keinesfalls vor; allerdings sehe ich im Geld unsere Hauptmisere, keinesfalls nur ein Symptom. Es würde mich freuen, wenn Sie die Serie weiterverfolgen; dann hoffe ich, den Zusammenhang klar machen zu können.

  15. Sehr gute Einleitung zu diesem Problem.
    „dieser Staat – egal zu welcher Zeit – eben immer wieder eindrucksvoll bewiesen, dass er mit fremdem Geld nicht umgehen kann? Leider haben ihn diese „aufgeklärten“ und „sozialen“ Bürger seit langem dazu autorisiert – sozusagen als Treuhändler zwischen dem sogenannten „ungezügelten“ Wachstum und dem Fußvolk. Der Geldfälscher als oberster Finanzaufseher.
    „…Sie nutzen es, um das Lügengebäude zum Einsturz zu bringen…“
    Dies ist der schwierige Teil, weil alles in ideologische Kategorien aufgeteilt wird und so rationale Diskussionen erschwert.
    Wir sind und bleiben die herzlosen Kapitalisten. Das ist doch viel einfacher, als ökonomische Vorgänge zu verstehen. Außerdem will man auch keine Verwirrung in der eigenen Gesinnungs-Gruppe stiften.
    Beste Grüße

  16. Mit funktionieren meinte ich die Manipulation. Im Moment ist es aber so, dass „Otto-Normalbürger“ mit dem Falschgeld bzw. der Kreditblase noch immer bei Mediamarkt, Saturn oder dem nächsten Autohändler seine materiellen Wünsche finanzieren kann. Solange dem so ist, wird keiner gegen das „Falschgeld“ zu Felde ziehen. Erst wenn es zum großen Knall käme, werden solche Leute wach. Aber die Politik und ihre Bänker versuchen alles, diesen Knall hinauszuzögern. Was ihnen ja bisher einigermaßen gelungen ist.

    Was ich aber meine ist, dass nur durch ein wertgedecktes Geld nicht alle Probleme und Auswüchse der Demokratie verschwinden. Die grundsätzlichen Probleme würden bleiben. Wie wollen Sie z.B. verhindern, dass grüne Verbotsfetischisten Parteien unterwandern, bzw. in Moskau promovierte Sozialisten (wie z.B. Frau Merkel) sämtliche Gegner parteiintern ausschalten? Das Postengeile Parteivorsitzende, wie bei der FDP, sämtliche Grundsätze und Wahlversprechen nach der Wahl für Posten aufgeben? Das Lobbyisten versuchen die Politik zu beeinflussen? Selbst wenn Sie die ach so hoch gelobte direkte Demokratie anführen, ist nicht garantiert, dass „Nein-Sager“ a la Grüne die Querulanten zur Wahlurne bringen und alles niederstimmen und jede Freiheit ersticken? Das dann bei einer Wahlbeteiligungen von 30%. Diese Probleme würden auch nicht durch Goldstandard oder ähnliches verhindert werden.

    Ich habe auch Ihre anderen Ausführungen gelesen. Ich stimme Ihnen grundsätzlich zu. Nur diese, bei vielen Libertären, weit verbreitete Fokussierung auf das Geldsystem halte ich für etwas zu einseitig. Ich würde mir hier mehr Kritik am System wünschen. Ich bin da voll auf der Hoppe-Linie, welche die Demokratie als das Grundübel ansieht.

  17. Ich gratuliere ebenfalls, speziell zur Rechtschreibung im Artikel. So ist es eine Wohltat zu lesen…

  18. „Die Tatsache, dass Sparen “uninteressant” ist und der Konsum “brummt”, ist ja eben das große Problem.“

    Der Konsum brummt? Wo? Habe ich da etwas verpasst? Ich nehme an, das war ironisch gemeint. Die Hofberichterstatter (Medienhuren) verbreiten fortlaufend solche Lügen. In Südeuropa ist der Konsum schon seit Jahren stark rückläufig. Deutschland ist mittlerweile ein Niedriglohnland.
    Die massiv gestiegenden Energie- und Lebensmittelpreise lassen einen brummenden Konsum gar nicht zu.

    Deutschland geht es gut, sagte Frau Merkel. An die ca. 15 Mio., die keinen sozialversicherungspflichtigen Vollzeitjob haben, hat sie dabei nicht gedacht. Warum auch – ist halt nicht ihr Wählerklientel.

    Apropos Wahl. Die Bundestagswahl 2013 war die reinste Verarschung und selbstverständlich auch manipuliert – wie fast alle Wahlen.
    http://krisenfrei.wordpress.com/2013/11/12/anonymous-tagesschau-zur-bundestagswahl-2013/

    Die nächste und möglicherweise letzte Chance haben die Europäer im Mai 2014 bei der Europawahl. Wer keine EU-Diktatur will, muss unbedingt die System-Parteien, die von Goldman Fuck und den Bilderbergern unterwandert sind, abwählen.

  19. Liebe „Pudellocke“,
    Sie haben ja völlig Recht! Murray Rothbard und Hermann Hoppe haben die Probleme bestens beschrieben. Auch Stefan Blankertz kann man da nennen. Das Problem ist nur, dass wenn Sie die Demokratie in Frage stellen, sofort in eine Ecke gestellt werden, wo Sie zwar nicht hingehören, aber trotzdem verortet werden. Warum viele Libertäre das Grundübel im Geldsystem sehen, liegt wohl daran, dass das Geld der Lebenssaft einer Gesellschaft ist und wenn diese Basis so falsch läuft, dann wird man daraus Rückschlüsse ziehen können.

  20. zu „pudellocke“:
    Hoppe analysiert u. a. in „Wettbewerb der Gauner“ zwar sehr treffend unsere pervertierte Demokratie und den inhärenten Weg in den Totalitarismus, bietet als Lösung aber nur eine „Privatrechtsgesellschaft“ an.
    Erhellend sind für mich in dem Zusammenhang u. a. die nachfolgenden Beiträge von Mises und Peter Boehringer, die ich zur Lektüre empfehle:

    http://www.misesde.org/?p=6424
    ———
    http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2013/06/24/replik-auf-herrschaftslegitimierung-fuer
    —–
    Es ist immer wieder eine Freude, Ihre wohltuend klaren Gedanken in dieser verlogenen Zeit zu lesen, liebe Frau Kablitz, sowie Ihre geduldige Replik auf polemische und/oder unwissende Zuschriften. Danke für Ihren unermüdlichen Einsatz für Freiheit und Selbstverantwortung!

  21. Sicherlich haben Sie recht, dass Demokratie-Kritiker gerne in bestimmte Ecken gestellt werden. Aber mal ehrlich, dass passiert auch, wenn man lediglich eine Meinung gegen den grünen Mainstream vertritt. Hiermit versucht das Medienkartell jede unerwünschte Diskussion abzuwürgen. Wie ich aber mitbekommen habe, haben Sie den Parteivorsitz der PdV übernommen. Das Parteiprogramm ist ein Schritt in die richtige Richtung. Nur sehe ich ohne Medienunterstützung die Chancen eher gering, die nötigen 5% zu erreichen. Wie wollen Sie das schaffen? Und selbst ein glühender Verfechter der Demokratie müsste sich fragen, wie ein 5%-Hürde, die knapp 15% der Stimmen ignoriert, zur „Gottheit“ Demokratie passt. Wenn man noch die knapp 30% „Nichtwähler“ hinzuzählt, müsste sich auch für einen Demokratie-Verfechter die Legitimationsfrage stellen.

  22. @Axel Klose
    „Hoppe analysiert u. a. in „Wettbewerb der Gauner“ zwar sehr treffend unsere pervertierte Demokratie…. „
    Demokratie ist nicht zu pervertieren, genau so wenig, wie sich Wasser nass machen läßt.

  23. @ Molot: Was ist das denn für ein Quatsch? Wasser ist von Natur aus nass, das ist wohl so wahr! Was der Vergleich mit der Demokratie zu tun haben soll, ist ein absolutes Rätsel! Natürlich ist die Demokratie zu pervertieren, auch wenn Ihnen das als Staatsgläubiger nicht in den Kram passt! Wir erleben dies gerade hautnah mit und Sie behaupten, Demokratie sei nicht pervertierbar. Sie kriegen da aber ganz gewaltig etwas nicht mit!

  24. @ Jules,

    ich denke, Molot meint, daß die Demokratie nicht korrumpiert werden kann, weil sie ihrer Natur nach von Beginn an korrupt ist bzw. Korruption fördert, fordert und hervorbringt – so wie man Wasser nicht naß machen kann, weil’s eben bereits naß ist. Was bereits ist, kann nicht mehr werden.

    Das wäre dann auch im Prinzip das, worauf Hoppe und andere seines Schlages hinaus wollen.

  25. @ Axel Klose…ich kenne Peter Boehringers Standpunkt.Er plädiert für einen Minimalstaat, weil angeblich nur dieser die Sicherheit gewähren kann. Nur gibt er keine Antwort auf die Frage, wie er diesen „Minimalstaat“ dauerhaft vor Lobbyisten und Verbotsjüngern bewahren will. Verfassungen etc. sind ja nun dazu nicht wirklich in der Lage, wie die Gegenwart zeigt. Und wenn ich Molot richtig verstehe, sieht er es völlig richtig, Das System Demokratie ist grundsätzlich korrupt. Hierzu kann man immer wieder die treffende Aussage von Benjamin Franklin anführen, welche das Grundproblem der Demokratie absolut auf den Punkt bringt.

    Zitat: “Die Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Lamm darüber abstimmen, was es zum Mittagessen gibt. Die Freiheit ist ein gut bewaffnetes Lamm, das die Entscheidung anficht.” (Democracy is two wolves and a lamb voting on what to have for lunch. Liberty is a well-armed lamb contesting the vote.)

    Treffender kann man es nicht ausdrücken. Und auch wenn Hoppe´s Privatrechtsgesellschat utopisch anmutet, ist sie die einzige Lösung dieses Problems.

  26. @Jules
    „Was der Vergleich mit der Demokratie zu tun haben soll, ist ein absolutes Rätsel!“
    Das tut mir leid, daß das „Rätsel“ zu hoch für Sie ist. War aber durchaus beabsichtigt.

  27. Hallo „pudellocke“,
    ja, das mit dem Parteivorsitz stimmt. Es ist in der Tat eine Herkulesaufgabe, hier für Aufmerksamkeit zu sorgen, wenn die Medienwelt eher auf „die Großen“ schaut. Aber genau daran wird gearbeitet. Schnelle Erfolge sind zwar schön, haben aber oft nur eine geringe Halbwertzeit:-)!

  28. @pudellocke
    „Zitat: “Die Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Lamm darüber abstimmen, was es zum Mittagessen gibt“
    Schöner Vergleich, der aber trotzdem hinkt. Impliziert er doch, daß es nur zweier weiterer „Lämmer“ bedürfe, um das Schlimmste zu verhüten.
    In der echten Demokratie ist alles noch viel schlimmer. Dort können nämlich „Wölfe“ und „Lämmer“ ihre Identitäten beliebig tauschen. Wer also nicht gefressen werden will braucht nur auf die Seite der „Wölfe“ zu wechseln. Somit ist sichergestellt, daß die „Wölfe“ immer die Majorität haben. Ja, mehr noch: Schon die Illusion einiger „Lämmer“, zu den „Wölfen“ zu gehören, reicht aus, den „Wölfen“ das Übergewicht zu verschaffen.

  29. zu Molot:
    Geschenkt, Frau/Herr Oberlehrer!

    zu pudellocke:
    Über Hoppes „Privatrechtsgesellschaft“ läßt sich lange (im Elfenbeinturm) streiten. Derweil bestimmen andere den „Weg in die Knechtschaft“.
    Bei Abwägung der Vor-/Nachteile halte ich es trotzdem für das kleinere (realistischere) Übel, für einen „Minimalstaat“ einzutreten, denn das wäre schon ein gewaltiger Fortschritt gegenüber unserem heutigen korrupten System. Und natürlich nur unter Beseitigung des verbrecherischen Fiat-Money-Systems als entscheidender Ursache der heutigen materiellen und geistigen Verwerfungen! Darin stimme ich Boehringer zu und auch mit seiner begründeten Sorge einer sinnlosen und nur den Freiheitsfeinden nützende „Selbstzerfleischung“.

  30. „Lediglich in vier Ländern auf dieser Welt gibt es keine Zentralbanken.“
    Könnten Sie die zu meiner (und anderer) Erhellung nennen?

    Bin gespannt auf ihre neue Reihe.
    Dass Sie den Vorsitz bei der pdV eingenommen haben, ist selbstredend auch zur Kenntnis genommen worden ;-).

    Gruß,
    Mielia

  31. @ Molot…natürlich ist es in der echten Demokratie noch schlimmer und ich stimme Ihren Ausführungen voll zu.. Trotzdem bringt Benjamin Franklin das Problem der Demokratie mit diesem Zitat auf den Punkt.

    @ Axel Klose…sie sprechen bei den Hoppe-Thesem von einer Diskussion im Elfenbeinturm. Das gleiche kann man Minimalstaats-Anhänger ebenfalls vorwerfen, solange Sie kein schlüssiges Kozept vorlegen, wie sie diesen Minimalstaat auf Dauer bewahren wollen. Hier kommt auch von Peter Boehringer nichts! Man mag sich auf Symtome wie dem Geldsystem einschießen, es ist aber nur eine Folge der Demokratie und wird bei Abschaffung eben nicht alle Probleme der Demokratie beheben. Insofern ist, aus meiner Sicht,, Hoppe´s Ansatz der einzig erfolgversprechende für Dauerhafte Freiheit. Auch der jetzige deutsche Staat hat nicht als Maximalstaat begonnen. Über die Zeit wurde er dazu! Und die Ursache dafür ist und bleibt die Demokratie. Deshalb wird jeder Minimalstaat über kurz oder lang zum Maximalstaat.

    Und eine Frage an die Frau Parteivorsitzende brennt mir noch auf der Seele. Da man nicht davon ausgehen kann, dass die PdV die absolute Mehrheit erreicht, stelle ich mir aber mal vor sie erreicht mehr als 5%. Dann stelle ich mir vor, es kommt zu Koalitionsverhandlungen mit der Union. Daraus die resultierende Frage an Frau Kablitz. Was ist Ihnen wichtiger, dass Parteiprogramm oder Macht mit Ministerposten mit faulen Kompromissen? Machen Sie den „Westerwelle“ oder gehen Sie in die Opposition? Warum diese Frage? Ich habe das ef-Interview mit Ihnen gesehen. Dabei haben Sie einen gewissen „Stolz“ über das neue Amt nicht verborgen. Das ist legitim und wird Ihnen auch gegönnt. Aber ein Ministerposten wäre doch noch eine andere Nummer und könnte durchaus den ein oder anderen faulen Kompromiss verschönen ;-).

  32. @pudellocke: Vielen Dank für Ihre Frage, die ich sehr gern beantworte und diese Antwort gebe ich Ihnen schriftlich, Sie können Sie ausdrucken und mich für alle Zeiten darauf festnageln:-)

    Ich werde niemals unser Parteiprogramm für einen (möglichen) Ministerposten verraten, darauf gebe ich mein Wort. So hart es sich anhört, aber ich verachte Menschen (in der Politik, denn bei „normalen“ Menschen mag es aus Existenzängsten gute Gründe dafür geben), die zu ihrem eigenen Vorteil ihre Ideale und Ihre Wertvorstellungen verraten. Wenn wir über die 5 %-Hürde kommen, was ich mir sehr wünsche und woran wir arbeiten, dann, um eine ordentliche Opposition zu machen und „unbequem“ zu sein. Alle Mitglieder sehen dies genauso wie ich. Wäre dies anders, hätte ich die Position nicht eingenommen. Sie haben recht, ich bin stolz, ich bin sogar riesig stolz darauf, dass ich dieses freiheitliche Parteiprogramm in die Welt tragen kann und dass ich mir sehr wünsche, dass man uns irgendwann zur Kenntnis nehmen muss!

  33. @Ein Geldsystem, das die grundlegenden Rechtsprinzipien von Eigentum und Besitz verhöhnt, kann und darf auf Dauer nicht bestehen.:
    Liebe Frau Kablitz, ich glaube nicht, dass die jetztigen Machthaber es als dessen Auftrag sehen, das System auf Dauer zu gewähren. Sie mögen es Heute geniessen. Après moi, le déluge

  34. zu pudellocke vom15.11.13:
    Wer das seit Jahrzehnten bestehende kriminelle Kreditgeldsystem wie Sie nur als „Symptom“ der Demokratie abtut, statt es als maßgebliche Ursache aller weltweit sichtbaren Perversitäten zu benennen – unabhängig von der Staatsform! – , verkennt und verharmlost völlig verfehlt die zutiefst menschenverachtenden, gesellschaftszerstörenden und bewußtseinsverändernden Folgen der Scheingeld-Droge (Realitätsverlust, Abhängigkeiten, Kriege etc.)!
    Mises, Hayek, Baader etc. als weit mehr als nur klarsichtige Ökonomen (im Gegensatz zu den
    staats- u. bankabhängigen Makroklempnern, die sich Ökonomen nennen) haben die Zusammenhänge wahrhaftig, stringent und unwiderlegbar aufgezeigt und auch, daß der heutige entartete Demokratie- und Geisteszustand entscheidend auf diesen jahrelangen Geldbetrug zurückzuführen ist.
    „ Der Zustand des Geldwesens eines Volkes ist ein Symptom a l l e r seiner Zustände“
    (Schumpeter).

    Würde den Akteuren in einem Minimalstaat das „Mastfutter“ einer beliebigen Geldvermehrung konsequent entzogen, wären Wählerbestechung und Korruption in der Form kaum mehr möglich – was natürlich nicht heißt, daß sich im Laufe der Zeit erneut eine ausbeuterische Clique bildet.

    Bei Hoppes „Privatrechtsgesellschaft“, für die positive geschichtliche Erfahrungen fehlen,
    erscheint das Risiko eines Machtmißbrauchs innen und/oder einer Bedrohung von außen
    (Stichwort Machtvakuum) zumindest ungleich höher.

  35. Liebe LeserInnen, liebe Susanne,

    es gibt leider auch hier einige Verirrungen in der Begrifflichkeit.

    1. es gibt keine einzige demokratisch organisierte Gesellschaft auf diesem Planeten, die nach aussen als Staat auftritt. Es gibt nur repraesentative Systeme. Und der Zweck der Repraesentation ist die Entmuendigung und der Entzug des eigenen Gestaltungsraums.

    2. auch das Geldsystem ist diesem Zweck unterworfen. Dies gilt uebrigena auch fuer die oesterreichische Schule der Oekonomie, die ja hier lobend erwaehnt wurde. Solange der Eigenwert eines hergestellten Dings nicht Grundlage von Tauschbeziehungen wird, bleiben alle in geldform abgewickelten Tauschprozesse Spekulation.

    3. von welchem Markt redet ihr eigentlich? Glaubt ihr im Ernst, dass es sowas gibt oder gab? Es ist ein Jammer, wie hier mit derart laecherlichen Sprachkonstruktionen umsich geworfen wird, ohne auch nur im entferntesten sich den wirklichen Grundlagen zu naehern.

    also:

    was ist Geld? eine spekulative Wertabbildung mit immanenter Speicherfunktion.
    was ist der Markt: ein nebuloeses Sprachkonstrukt.
    was ist Demokratie: jede Person eine Stimme in allen Angelegenheiten, die sie betreffen.

    mit lieben Gruessen, willi Uebelherr
    Livingston, Guatemala
    auf Durchreise Richtung Chiapas,Mexiko

  36. @Axel Klose. Ich schließt mich meiner Vorschreiberin an. Meine Reihenfolge der „Ungerheuerlichkeiten“ startet mit dem „Zwangszahlungsmittelsystem“ (Geld ist dafür m.E. nicht der richtige Ausdruck. Dann kommen die Schulden der Staaten und dann irgendwann andere Probleme.

    Und ja jedes Land profitierte von einem Geld statt einem Schuldsystem. Aber diese Schuld ist ja gerade von den Staaten (speziell auch von den „Demokratien“ gewollt.) Damit sichert man sein eigenes Fortbestehen. Oder anders geschrieben, die Schmarotzer sind clever genug, sich nicht den Tod der Wirte zu wünschen….

  37. @ Axel Klose…von Ihnen kommen immer nur die gleichen Argumente. Was würde denn ein wergedecktes Geld verhindern? Grundsätzlich ist Geld, wie Wlli Uebelherr richtig bemerkt, lediglich ein Spekulationsobjekt. Solange Sie und ich die gewünschten Waren kaufen kann, spielt es keine Rolle ob ich die Waren mit Zetralbank-Geld, privatem Geld oder dem Fiat-Money bezahle. Der einzige Unterschied ist, dass wertgedecktes Geld nicht beliebig zu vermehren ist und somit Inflation kein Thema ist. Wer jetzt behauptet, die Strukturfehler der Demokratie lediglich durch wertgedecktes Geld zu lösen ist auf dem Holzweg. Jetzt mag es sicherlich richtig sein, dass man mit sozialen „Wohltaten“ die ein oder andere Stimme kaufen kann. Nur, wenn der bestochene mit der vom Staat überlassenen Kohle nichts kaufen kann, funktioniert auch die Bestechung nicht.

    Nicht falsch verstehen, auch ich bevorzuge den Goldstandard. Hierdurch würde es dem Staat schwieriger gemacht, Profiteure zu finanzieren. Nur würde es trotzdem nicht zu mehr individueller Freiheit führen. Lobbyisten können noch immer die Politik beeinflussen, Gesundheitsfanatiker könnten noch immer Rauchverbote, in fremdem Eigentum, per Gesetz verhängen. Das Gewaltmonopol würde noch immer beim Staat liegen und ich jedem bewaffneten Kriminellen, diese interessiert das Gewaltmonopol und staatliche Waffengesetze wenig, wehrlos gegenüberstehen. Und es kann trotzdem jeder Unsinn, wenn sich nur eine Mehrheit findet, in Gesetzesform gegossen werden! Da hilft dann auch alle Geldtheorie nichts, denn die Problematik hat nichts mit Geld zu tun. Das sind grundsätzliche strukturelle Probleme der Demokratie! Und die Problematik hat Hoppe, im Gegensatz zu den genannten „Österreichern“, erkannt. Und auf die Frage, wie der „Minimalstaat“ dauerhaft gehalten werden soll, habe ich bisher auch keine brauchbare Antwort bekommen. Ich höre nur, Fiat-Money ist an allem schuld, und wenn es weg ist leben wir im Paradies! So einfach ist es dann aber doch nicht. Deshalb lehne ich nicht nur einen Auswuchs, sondern das gesamte korrupte System ab.

  38. Liebe Susanne,
    Auch von mir Glückwunsch zur Wahl als Parteivorsitzende der PdV.
    Ich hoffe Du kannst die einzige liberale Partei in den Bundestag führen, damit wir endlich eine wirkliche Alternative zu den sozialistischen Blockparteien bekommen.
    Hau rein und viel Erfolg
    Swen

  39. @pudelllocke
    Nicht falsch verstehen, auch ich bevorzuge den Goldstandard. Hierdurch würde es dem Staat schwieriger gemacht, Profiteure zu finanzieren. Nur würde es trotzdem nicht zu mehr individueller Freiheit führen. Lobbyisten können noch immer die Politik beeinflussen, Gesundheitsfanatiker könnten noch immer Rauchverbote, in fremdem Eigentum, per Gesetz verhängen. Das Gewaltmonopol würde noch immer beim Staat liegen und ich jedem bewaffneten Kriminellen, diese interessiert das Gewaltmonopol und staatliche Waffengesetze wenig, wehrlos gegenüberstehen. Und es kann trotzdem jeder Unsinn, wenn sich nur eine Mehrheit findet, in Gesetzesform gegossen werden!

    Damit haben Sie recht, nur muß man ein Problem nach dem anderen eingehen. Und unser Geldsystem ist eines der größten Probleme, die wir haben. Ich weiß ich werde täglich wiederlegt, aber es gibt auch für staatliche Eingriffe Grenzen. Der Staat kann derzeit nicht einfach alle direkt „enteignen“. Daher der indirekte Weg über das derzeitige „Geldsystem“. Der Name Geld verbietet sich einfach. Nur muß man eben diese Manipulation klar herausstellen und hier Abhilfe schaffen. Natürlich kann der Staat dann immer noch schwchsinnige Gesetze erlassen. Die Mittel dafür stehen Ihm aber nicht mehr im derzeitigen Umfang zu Verfügung. Es bleibt natürlich das Grundproblem von Herrschaft, aber auch hier könnten wir schon besser leben wenn es uns gelänge die Beglückung durch Staatsorgane auf ein erträgliches Maß zurückzuführen.

  40. @ Axel Klose
    “…..daß der heutige entartete Demokratie- und Geisteszustand entscheidend auf diesen jahrelangen Geldbetrug zurückzuführen ist.“
    Könnte es sein daß sie hier Ursache und Wirkung verwechseln? Was wäre denn die FED ohne die USA?
    “Würde den Akteuren in einem Minimalstaat das „Mastfutter“ einer beliebigen Geldvermehrung konsequent entzogen, wären Wählerbestechung und Korruption in der Form kaum mehr möglich“
    Wer hätte den die Macht „ihnen“, den „Akteuren“, irgend Etwas zu entziehen? Solange sie die „Akteure“ in einem (minimal-)Staat sind?
    Abgesehen davon, daß man Wähler auch mit (geraubtem) echten Geld bestechen kann.

  41. @pudellocke:
    Also, Sie argumentieren mir als hartnäckiger Hoppe-Fan zu einäugig. Die Probleme, die Sie mit Hoppe (zu Recht) in der Demokratie-Struktur sehen, können genauso in einer Privatrechtsgesellschaft“ entstehen – und womöglich schlimmer! Ich finde, Boehringer hat dies gut auf den Punkt gebracht. Von den Befürwortern – Sie eingeschlossen – kam dazu bisher nichts!

    BEIDE Wege sind problematisch. Mir wäre aber der „Spatz in der Hand“ – Minimalstaat mit Eigentumsschutz und Verteidigung nach außen sowie mit staatsfreier, goldgedeckter Marktwährung – allemal lieber als ein hochriskantes Privatrechts-Abenteuer.
    Damit möchte ich es bewenden lassen.

    Daß ein gedecktes Geldsystem allein „strukturelle“ Demokratie-Defizite nicht beseitigen kann, ist eine unstrittige Binsenweisheit. Ihre Äußerungen zum Geldsystem in einer Demokratie zeigen aber überdeutlich, daß Sie das zerstörerische Ausmaß eines völlig ungedeckten Geldsystems in einer Demokratie einerseits und die grundlegend positiven Wirkungen eines gedeckten Marktgeldes ohne Staatsmanipulation (gerade auch auf das Verhalten der Menschen) andererseits zu Unrecht völlig unterschätzen!
    Es geht eben nicht nur um „Inflation“ etc. Wer insbesondere die Schriften von Mises, Hayek und Baader (für mich unverändert reiche Erkenntnisquellen) wirklich gründlich studiert und verarbeitet, kann über Ihre oberflächliche Bewertung des Geldwesens nur den Kopf schütteln. Bitte nichts für ungut.

  42. @ Axel Klose…wie erwähnt, ich habe nichts gegen wertgedecktes Geld. Der gute Molot hat es eigentlich schon auf den Punkt gebracht, Sie verwechseln Ursache und Wirkung. Nicht das Geldsystem hat die korrupte Demokratie geschaffen, sondern die Akteure der Demokratie haben sich das passende Geldsystem geschaffen! Sie können das Geldsystem bis zum erbrechen bewerten, es ist und bleibt nur ein Symtom der Demokratie!

    Ich bin aber mehr für konkrete Beispiele. Also nehmen wir mal an, Frau Kablitz schafft mit der PdV einen grandiosen Wahlsieg und erringt die absolute Mehrheit. Sie schafft den Sozialstaat ab, führt wertgedecktes Geld ein, versenkt das EEG und sämtliche Subventionen im Nirvana , geht den Bürokraten an den Kragen, schafft die Zwangsversicherungssysteme ab und führt eine 10%ige Steuer für „Alle“ ein. Alleine mit diesen Maßnahmen, hätte Sie schon mehr als die halbe Republik gegen sich aufgebracht. Spätestens bei der nächsten Wahl, wäre die Mehrheit, und damit der Minimalstaat, gefährdet! Und hier können Sie ersehen, warum ein „Minimalstaat“ a la Boehringer nicht funktioniert. Ich finde es schade, dass Ihnen und vielen anderen „Wirtschaftsliberalen“ die Phantasie fehlt, in einer „Privatrechtsgesellschaft“ zu leben. Alleine die Tatsache, dass Sie sich ein Leben ohne regiert zu werden nicht vorstellen können, finde ich bedenklich. Wenn liberal, dann konsequent! Immer das geringste „Übel“ zu wählen, hat uns dahin gebracht, wo wir jetzt sind. Dann können Sie auch FDP wählen. Die behauptet von sich, dass schlimmste immer verhindert zu haben. Trotzdem hat sie genug zugelassen, um den Staat ausufern zu lassen. Und genau das wird in der Demokratie immer passieren. Auch wenn Hoppe die Privatrechtsgesellschaft nicht bis in letzte Detail ausbreitet, ist dieser Ansatz der einzig richtige um dauerhafte Freiheit zu garantieren.

  43. @pudellocke:
    Es ist bezeichnend und anmaßend, daß Sie (wie auch andere Hoppe-Jünger) sehr begründete Vorbehalte geg. eine „Privatrechtsgesellschaft“ völlig ignorieren(!) u. Andere, die Ihre kategorische Meinung nicht blauäugig teilen, gleich mangelnder Fantasie, Konsequenz u. Liberalität bezichtigen.
    Auf der Basis möchte ich nicht weiter diskutieren.

  44. @ Axel Klose…ich will Ihnen weder zu nahe treten, noch irgend eine Meinung aufzwingen. Man sollte sich unter liberalen eine eigene Meinung erhalten. Nur sollten Sie nicht anderen vorwerfen, was Sie selbst tun. Sie hängen ebenso blauäugig der Minimalstaatstheorie an. Sie, wie auch viele andere Liberale, sind zu sehr auf das Geld bzw. die Wirtschaft fixiert. Hoppe sieht mehr die Gesamtheit der Staatsproblematik, im speziellen der Demokratie. Und auf die Argumente, warum ein Minimalstaat nicht dauerhaft funktioniert, kommt von den Anhängern dieser Theorie nichts. Boehringer fabuliert über ein Machtvakuum, welches in der Privatrechtsgesellschaft eben von kriminellen bzw. besser bewaffneten Individuen gefüllt würde. Aus diesem Grund bräuchte man noch den Staat. Ich sage, man kann seine Sicherheit auch in die eigenen Hände nehmen bzw. freiwillig private Sicherheit einkaufen. Die Betonung liegt auf freiwillig! Und dem Staat, auch dem Minimalstaat, müssen Sie auch Schutzgeld bezahlen. Würde Sicherheit privat organisiert, könnte man sich durch Wettbewerb zumindest den günstigsten Anbieter aussuchen.

    Und ich frage Sie nochmal, wie wollen Sie in einer Demokratie den Minimalstaat dauerhaft bewahren? Wie wollen Sie verhindern, dass Politiker den Wähler mit gedecktem Geld bestechen? Wie wollen Sie verhindern, dass Gesetze wie das EEG geschaffen werden und Sie, über die Energierechnung, die Profiteure mit wertgedecktem Geld mästen? Ich könnte die Fragen noch unendlich fortsetzen. Solange Sie darauf keine plausiblen Antworten geben können, sollten Sie nicht Hoppe etwas vorwerfen, was Sie selbst nicht hinbekommen. Natürlich kann man bei der Privatrechtsgesellschaft nicht auf Erfahrungswerte zurückgreifen und somit auch nicht jedes Detail haarklein erläutern. Man müßte es versuchen um die ein oder andere Schwäche zu erkennen. Erfahrungswerte mit der Demokratie sagen aber ganz klar, dass ein Staat immer die Tendenz hat sich auszuweiten. Und deshalb funktioniert ein Minimalstaat nur temporär. Und Ihre Vorbehalte will ich nicht ignorieren. Ich versuche Sie mit Argumenten zu überzeugen. Aber kein Thema, ich will die Diskussion nicht unendlich fortführen. Ihre Antworten würden mich aber trotzdem interessieren.

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