Die Geschichte vom ewigen Betrug – Morbus Ignorantia

Das Wort Ignoranz ist im Deutschen auf das lateinische Substantiv ignorantia – „Unwissenheit“ zurückzuführen. Das Verb „ignorieren“ wurde aus ignorare – „nicht wissen“, „nicht kennen wollen“ abgeleitet. Des Weiteren zählen die Wörter zur Wortfamilie von lateinisch noscere = „erkennen, kennenlernen“. Ignoranz oder ignorieren bedeutet also, dass eine Person einer Tatsache unkundig ist oder sich absichtlich nicht mit dieser befassen möchte. (Quelle: Wikipedia)

Im Duden findet man unter dem Suchbegriff „Ignoranz“ die folgenden Beschreibungen: Unwissenheit, Uninformiertheit, Unkenntnis, Ahnungslosigkeit, Nichtwissen und Unwissen. Und man liest dort etwas, das ich ganz besonders interessant finde – nämlich das aus dem Lateinischen kommende Docta ignorantia, die „gelehrte Unwissenheit“.

„Docta ignorantia“ klingt irgendwie charmant; wenn man es allerdings in sein deutsches Pendant übersetzt, fragt man sich, was der Quatsch soll. Gelehrte Unwissenheit – gibt es das überhaupt?

Sind wir nicht nahezu alle der festen Überzeugung, dass das, was uns in Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen beigebracht wird, richtig ist? Dass das, was in den Schulbüchern steht, korrekt ist? Dass staatliche Bildungsträger uns nicht belügen würden, wenn es um die Ausbildung der beschützenswerten Kleinen geht? Sind wir nicht in großen Teilen der Bevölkerung davon überzeugt, dass das, was in der Zeitung steht oder in den 20-Uhr-Nachrichten im deutschen Staatsfernsehen gesendet wird, der Wahrheit entspricht?

Und sind wir nicht auch der Meinung, dass wenn ein Wirtschaftsnobelpreisträger honorige Worte zu formulieren weiß oder Berufspolitiker uns zum wiederholten Male von blühenden Landschaften, historisch niedriger Arbeitslosigkeit und grandiosen Zukunftsaussichten vorschwärmen, doch da „irgendetwas dran sein muss“? Wenn prämierte Historiker unsere Vergangenheit „aufbereiten“ und sie für alle Zeiten jeder nachfolgenden Generation auf die gleiche Weise als einzig gültige, politisch korrekte Wahrheit, präsentieren?

Im Grunde unseres Herzens wissen wir zwar, dass die Geschichten von den „Siegern“ geschrieben werden und zum einen Papier geduldig ist und zum anderen Worte meist vor dem Morgengrauen schon wieder vergessen sind. Aber aus einem berufenen Mund – der zudem im besten Falle noch im Gesicht eines eng mit dem Staat Verbundenen zu verorten ist – saugen wir fast alles als nicht zu hinterfragende Tatsache auf und tragen dies munter in die Welt hinaus.

So gibt es Menschen, die allen Ernstes wahrlich glauben, dass die “Kapitalisten” schuld daran sind, wenn eine Wirtschaft zusammenbricht. Ist das nicht eine lustige Vorstellung? Die, die von den derzeitigen „Märkten“ angeblich am meisten profitieren, sollen diese absichtlich zerstören? Mal abgesehen davon, dass nirgendwo auf der Welt ein Kapitalismus existiert, wer würde denn so verrückt sein und seinen Wirt bewusst ermorden?

Es gehört schon eine Menge Gehirnakrobatik dazu, so zu argumentieren und dafür auch noch Zuhörer zu finden, die sich diesen Schmarrn nicht nur anhören sondern auch noch glauben. Die echten Schuldigen – diese zentralplanerischen Irren, die ohne jede Ahnung von Wirtschaft an allen möglichen Stellschrauben herumkurbeln, vernichten – während noch auf den Kapitalismus eingedroschen wird – den letzten Rest freier Märkte und damit Millionen von Arbeitsplätzen.

Als Profiteure und Funktionäre faseln sie beständig von „Raubtierkapitalismus“, von brutalen Ausbeutermethoden und verarmenden Massen. Sie vernebeln die Gehirne der Menschen, indem sie diesen erzählen, dass die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinandergeht und aus diesem Grunde endlich ordentlich „umverteilt“ werden muss. Endlich alle gleich – ja, das ist das Motto!

Alle gleich – aber (und das wird so eher nicht formuliert) sie selbst sind natürlich gleicher. Es geht nicht darum, den Menschen etwas Gutes zu tun, es geht darum, das Eigentum der Menschen in deren Eigentum zu überführen.

Dieses ganze Umverteilungsgeplapper hat nur den Sinn, die „normalen“ Menschen mit salbungsvollen Worten zu enteignen. Ohne dieses Gemeinwohlgesabbele würde kein klar denkender Mensch so mit sich umspringen und sich den letzten Cent aus der Tasche ziehen lassen. Es ist ein so erbarmungswürdiges Theater und das schlimmste daran ist, dass das Publikum begeistert in die Hände klatscht.

Die gelehrte Unwissenheit macht aus Sicht der davon Profitierenden durchaus Sinn – sie haben einen echten Mehrwert. Die wahre Quelle des Elends auf dieser Welt ist unser Geldsystem, ein Geldsystem, von dem diese Leute massiv profitieren und dass sie unter allen Umständen verteidigen. Dieses Geldsystem ist geradezu dazu prädestiniert, von Arm zu Reich „umzuverteilen“. Dies ist der Plan!

Niemals, absolut niemals würde jedoch nur ein „Experte“ dieses System auch nur ansatzweise zur Sprache bringen, geschweige denn kritisieren. Niemals – absolut niemals würde auch nur mehr als eine Handvoll Politiker diesem ewigen Betrug zu Leibe rücken. Niemals!

Alles wird angeführt, jeder Grund wird gesucht und gefunden, jede noch so haarsträubende Erklärung wird aus den tiefsten Tiefen der Lügen-Jauchegrube herausgefischt, um bloß nicht das Kind beim Namen nennen zu müssen. Es würde sich auch gar nicht hübsch anhören, wenn den Menschen bekannt würde, wie dreist sie seit Ewigkeiten belogen und ausgenutzt werden.

Die Kombination aus Finanzderivaten, absurder „Lockerung“ der Geldmenge und verrückt niedrigen Zinsen hat es möglich gemacht, dass all unsere Märkte länger manipuliert und verfälscht werden, als jeder normal denkende Mensch dies für möglich gehalten hätte. Diese Planwirtschaftler basteln in dilettantischer Art und Weise an einem System herum, von dem sie keine Ahnung haben, aber sie werden den Teufel tun und sich unter gar keinen Umständen von ihrer Weltherrschermanie verabschieden.

Sie werden alles tun, damit ihr diabolisches Spiel den breiten Massen nicht offenbar wird. Sie werden dieses Spiel bis zum bitteren Ende spielen; so lange, bis bei den Massen nichts mehr da ist und die wenigen Profiteure sich vollgesaugt haben. Damit das auch weiterhin so gut gelingt, müssen für die miesen Machenschaften andere Bezeichnungen her, um das ausbeuterische „aus dem Nichts geschaffene“ Funny-Money weiter zu legitimieren; da wird Orwell´sches Neusprech rausgehauen, dass die Scharte kracht.

Soziale Gerechtigkeit kommt da wie gerufen; neuerdings garniert mit den Errungenschaften der Energiewende und felsenfest abgesichert durch einen Maulkorb namens politscher Korrektheit – so wird das gemacht! Wenn man den Menschen erst einmal jahrzehntelang die Lügenmärchen in deren Gehirne implementiert hat, dann haben sogenannte „Experten“ kaum noch etwas zu befürchten.

So ist es durchaus nachvollziehbar, wenn diese Profiteure die gelehrte Unwissenheit wieder und wieder in den Schulbüchern verewigen, wenn sie publikumswirksam Pseudogründe für die kaum noch aufzählbaren Verwerfungen anführen, damit sich die Menschen auf Nebenkriegsschauplätzen die Köpfe einschlagen und sie selbst als Helden in die Geschichte eingehen.

Die Frage ist allerdings, was die Menschen, die vom Morbus Ignorantia befallen sind, davon haben. Warum machen sie bei diesem unwürdigen, unmoralischen Spiel mit? Warum erzählen mir Menschen, die andere über diese Machenschaften aufklären wollen, dass sie verhöhnt, ausgelacht und verspottet werden? Heute schrieb mir ein Bekannter, dass er es aufgegeben habe, Informationen weiterzugeben, so frustrierend seien die Ergebnisse.

DAS ist wirklich bedenklich! Wenn die, die es betrifft, die Wahrheit nicht hören wollen; wenn die, die es betrifft; belogen werden wollen; wenn die, die es betrifft, lieber noch „bequem“ leben wollen als sich unangenehmen Fragen zu stellen, dann ist es vielleicht wirklich das Beste, wenn es irgendwann „knallt“!

Fortsetzung folgt….

Die Geschichte vom ewigen Betrug – Die fiese Gerüchteratte

14 Gedanken zu „Die Geschichte vom ewigen Betrug – Morbus Ignorantia

  1. „Heute schrieb mir ein Bekannter, dass er es aufgegeben habe, Informationen weiterzugeben, so frustrierend seien die Ergebnisse.“

    Das ist genau meine Erfahrung. Ich gelte jetzt als „unbequem“.

    Seit 3 Jahren habe ich versucht meine unmittelbare Umgebung mit Informationen zu füttern.
    Um es kurz zu machen, „dann ist es vielleicht wirklich das Beste, wenn es irgendwann „knallt“!

  2. Ja, es ist sinnlos! Niemand will wissen, was wirklich (in der momentan verständlichen Struktur) geschieht. Pure Angst vor dem Blick hinter den Vorhang. Weckt mich nicht auf. Ja, es muß „knallen“. Und es wird knallen! Und da hab ich dann erstmal Angst. Die Idioten von heute werden dann rücksichtslose Wölfe sein, welche man unter Umständen rücksichtslos bekämpfen muß. Erst später werden einige da sein, die verstanden haben, was passiert ist. Passen Sie auf sich auf, Frau Kablitz. Die Idioten hassen Sie sicher schon. Sie werden jedoch später dringend benötigt, um mit gesundem Menschenverstand etwas Neues zu errichten. Bald.

  3. Schön,Frau Kablitz,für Sie ist das herrschende Geldsystem der Ursprung allen Übels.Mich interessiert mehr,welchen Ursprungs die offensichtlich schon vor der „Erfindung“ des Geldes existierende Machtstruktur war,die es schaffte,Menschen dazu zu bringen,sich zum Zwecke der Herrschaft(Ausbeutung) über andere zusammenzuschließen und letztlich die Sklaverei als Gesellschaftsmodell einzuführen,in dem der Edelsklave sein Leben damit vergeudet,seine eigene Sklavenexistenz auszublenden angesicht der vielen niedrigeren Sklaven und diesen (als sein „Geschäftsmodell“)permanent einredet,daß sie frei seien.

    Ein m.M. interessanter Ansatz/Alternative ist das Ubuntu-Movement des Südafrikaners Michael Tellinger.(Google kann in dem Fall sogar mal hilfreich sein.)Allerdings bleibt bei dem Gesellschaftsmodell das oben/unten-arm/reich-System auf der Strecke-also nichts für den gebildeten Edelsklaven.

  4. Lieber Holger,

    herzlichen Dank für Ihre Worte! Ja, in der Tat, der Ton wird „rauer“. Wenn aber irgendwann die Welt wieder ein wenig mehr „geradegerückt“ ist, dann war es das durchaus wert.

  5. Ist es wirklich eine Umverteilung arm -> reich oder ehere eine Umverteilung von den Produzierenden zu den Verbrauchenden und oder Systemunterstützern und Systemprofiteuren? Ich habe z.b. erfahren, daß die Konrad Ädenauer Stiftung auch Geld vom Staat bekommt. Meine dumme Frage: Warum das?

    Ich glaube auch das man den Finger ruhig in die offene Wunden legen kann/darf/sollte. Das Problem ist in D ganz klar der Neid. Die Umverteiler spielen auf diesem Gefühl virtuos wie niemand sonst. Man redet den „Armen“ ein, Sie werden von den Reichen unterdrück und nur weil es eben so gute Mensche in der Politik gibt, ist es nicht schlimmer und ich denke viele glauben das wirklich.

    Überhört man Gespräche erfährt man unter anderem Folgendes: Irgendjemand hat Boni bekommen, in diesem Jahr aber leider eine Knieverletzung erlitten, und daher bekommt man kein Boni. Und die Frage ist: Was kann ich für mein Knie? Nun dumme Gegenfrage was kann der Arbeitgeber für das Knie?

    Und so geht es eigentlich ununterbrochen. Es gibt sicherlich mehr Mieter als Vermieter, also werden die Gesetze so geändert, daß sie den Mietern zupass kommen. Erst einmal. Im Endergebnis wird es aber immer unlukrativer im Bereich Mietwohungsbau zu versuchen Geld zu verdienen. Ergo steigen die Preise durchaus stärker. Läuft es nicht immer wieder auf Bastiats: „Die Dinge die man sieht und die Dinge die man nicht sieht“ hinaus?

    Im Endeffekt nützt dem Mieter diese Enteignung des Vermieters nicht. Es gib einfach immer weniger, die hier investieren. Ein anderes Beispiel, was mir immer wieder unterkommt. Die Handwerker stecken derzeit bis über beide Ohren in Arbeit, stellen aber nicht ein. Sie werden Ihre Gründe haben. Und die kann man einfach verorten. Bürokratie, Steuer und die Schwierigkeit hier auch wieder frei entscheiden zu können, ob man sich einen Mitarbeiter weiter leisten kann oder nicht.

    Und die Gewerkschaften kultivieren diese Exklusion der nicht Arbeitenden mit den „salbungsvollsten“ Worten. Im Endeffekt bleibt aber eine Tatsache ungerührt. Ohne Gewinne, bleibt keine Firma auf ewig im Markt. So geht es eben auch Staaten, nur mit Verlusten wird es mit dem Fortbestehen – in dieser Form – sicher nichts.

  6. Das Geldsystem ist nicht der Grund für das Elend. Sondern der Zwang daran teilzuhaben. Von mir aus kann es ein Zinseszins und fraktionales Geldsystem geben, solange mich niemand zwingt daran teilzuhaben.

  7. Sehr geehrte Frau Kablitz,

    Sie werden leider Recht behalten das es knallen wird. Es sind aber ca. 90% die einfach in Ruhe gelassen und von nichts wissen wollen. Ich versuche seit etwa 3 Jahren im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis die Menschen über das Finanz-, Geld- und Zinseszinssystem aufzuklären, jedoch die meisten sind mit dem Thema völlig überfordert. Ich sage dann immer, selber lesen und informieren macht schlau. Aber wer will das schon. Fußballbundesliga, Formel 1 und das sonstige „Qualitätsfernsehen“ sind wichtiger und dafür hat man Zeit. Aber wer die Augen nicht zum sehen und lesen hat, der wird sie später zum weinen brauchen. Nur der Unwissende wird böse, der Weise versteht.

    Gustave Le Bon sagte schon:
    „Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.“

    Die Bundesbank hat ein Schülerbuch für die Sekundarstufe II publiziert wo das Geldsystem beschrieben wird, aber fragt man einen Abiturient danach, ist nur noch schweigen im Walde.
    Zur Info: http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Veroeffentlichungen/Buch_Broschuere_Flyer/geld_und_geldpolitik_schuelerbuch.html

  8. Menschen wollen häufig nicht unbedingt tatsächlich etwas Gutes tun oder etwas tatsächlich besser machen. Sie wollen DAS GEEFÜHL HABEN, etwas Gutes getan zu haben oder besser gemacht zu haben.

    Mit anderen Worten, es geht nicht um den realen Effekt der Tat und nicht um die tatsächliche Konsequenz, sondern um das eigene Wohlbefinden und die Einbildung, was man doch alles gut gemeint und besser gedacht haben mag. Der Effekt mag Null sein – der Freude in der Einbildung tut das keinen Abbruch. Das kann man vorbildhaft gerade in grünen umweltpolitischen Thematiken beobachten.

    In etwa wie homöopathische Kügelchen in der Einbildung der Gläubigen helfen. So gesehehen sind wir in der Tat ein Volk von besessenen politischen Homöopatern. 🙂 Wir schlecken die Potenzen und fühlen uns ungemein wohl, alldieweil der Krebs in unseren Organen und Knochen wächst und wächst.

    Bis der Tag kommt, an dem man sich unter dem Tisch liegend wiederfindet.

    Ich bin extrem skeptisch geworden, was die Lernfähigkeit von Menschenmassen angeht. Auch mit dem historischen Langzeitgedächtnis der Menschen ist es nicht so weit her. Der unvergeßliche Ulrich Rosski textete einmal so schön: „Der Löffel geht so lang zum Mund, bis dieser schließlich bricht – dann fällt manchem das Kotelett aus aus dem Gesicht.“

  9. Eigentlich wollte ich die Diskussion nicht mehr führen. Interessant finde ich, dass Sie sämtliche Perversitäten der Demokratie aufführen, dann aber wieder beim Geld landen. Natürlich ist das Geldsystem problematisch. Trotzdem, es ist nicht die Ursache des Übels sondern nur ein Auswuchs. Das Geldsystem hat nicht die Demokratie geschaffen sondern die Demokratie hat sich das passende Geldsystem geschaffen! Glauben Sie nicht, dass man auch mit privatem oder wertgedecktem Geld umverteilen kann? Das man auch im Goldstandard Steuern erhaben kann? Das Lobbyisten und NGO´s die Politik noch immer beeinflussen können? Das sich Mehrheiten zusammen finden und der Minderheit ins Portmonnaie greifen? Das versucht wird, im Namen der Gesundheit, Menschen zu erziehen? Das sind Probleme der Demokratie und den agierenden Politikern und Parteisoldaten.

    Ich habe Ihre Ausführungen alle gelesen. Trotzdem finde ich noch immer, dass man das Problem an der Wurzel packen muss! Nur die Triebe abzuschneiden, wird keinen dauerhaften Erfolg bringen.

  10. Liebe Susanne,
    Ich möchte noch ein paar Ergänzungen machen…
    Ich sehe nicht nur eine Umverteilung von arm zu reich, sondern auch zwischen dem privaten und produktiven Sektor und einem gegenüber dem privaten privilegiertem öffentlichen staatlichen Sektor. Dieser staatliche Bereich hat Privilegien die dem privaten verboten sind z.B. das Erheben von Steuern und Abgaben. Der private Bereich erwirtschaftet zusätzlich zu seinem eigenem Auskommen noch zusätzlich, dass des staatlichen. Selbst die zum Schein zu bezahlenden Steuern und Abgaben des staatlichen Bereichs werden von dem privaten erarbeitet. Da der produktiv arbeitende Anteil immer kleiner wird und der staatliche und staatlich beeinflusste immer größer wird, wird der private Bereich mit immer höheren Steuern und Abgaben belegt (siehe Rekordsteuereinnahmen der letzten Jahre). Der private Bereich wird sich dem Würgegriff nie wieder entziehen können, außer durch Leistungsverweigerung.
    Ich freue mich auf die Fortsetzung….
    Swen

  11. Was man mit einem Warengeld nicht kann, ist endlos Schulden zu machen und endlose kostenintensive Wahlversprechen machen. Nur um dieses zu ermöglichen, wurde Warengeld durch Papierschuldscheine ersetzt.

    Demokratie hat ihre eige Art und Weise, Probleme,. die auch in feudalen Gesellschaftsordnungen bestehen, „salonfähig“ zu machen, oder neue Probleme zu schaffen. Es geht darum, den Betrug des Papiergeldes und die Umverteilung zu verstecken, indem man ihr das Deckmäntelchen der allgemeinen Akzeptanz und Mittäterschaft umhängt. Etwa so, wie man einen dicken Diamanten im Kronleuchter voller Glasklunker versteckt. Jeder steht davor und sieht ihn, und doch sieht keiner ihn wirklich.

    Die Deformationen des Papiergeldsystems und die betrügerischen Mechanismen der Demokratie hängen durchaus miteiander zusammen in unserer Gegenwart, und sie steigern sich inzwischen gegenseitig in gegenseitigen Feedbackschleifen. Mann kann sich des einen nicht thematisch annehmen wollen, ohne zugleich auch das andere benennen zu müssen.

  12. Ich spüre Frustration und auch Wut. Dabei ist das doch ein alter Hut:
    „Mundus vult decipi“ – die Welt will getäuscht werden.
    „Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen die ihnen mißfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären versucht, stets ihr Opfer.“ – Dieses Bonmot von Gustave le Bon sollte man sich eingerahmt über’s Bett hängen.
    „Lotet brüggen wat brügget“ sagt man bei uns zu Lande auf dem Lande. Also lassen wir es mal ordentlich knallen…

  13. Pingback: Die Geschichte vom ewigen Betrug (Teil 1-5) | Schnanky

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s