„Schlussendlich werden sie alle fallen…

… weil das gesamte System marode ist.“  Seit den Worten von Roland Baader in einem seiner letzten Interviews vor seinem viel zu frühen Tod sind schon wieder mehr als zwei Jahre ins Land gegangen. Heute jährt sich der Todestag dieses aus meiner Sicht unsagbar weisen Mannes zum zweiten Mal und ich möchte diesen für mich sehr traurigen Anlass als Gelegenheit nutzen, um ihm auch auf diesem Wege meinen Respekt zu zollen.

Es gibt nur wenige Menschen auf dieser Welt, die den Mut und das Rückgrat besitzen, die Dinge so klar auszudrücken, dass für Interpretationen und Beschönigungen sogar in dieser heutigen Zeit der kaum noch zu ertragenden politischen Korrektheit kein Raum bleibt. Es ist ein Jammer – jeden Tag beobachte ich, dass diese kleine Schar von aufrechten Zeitgenossen beständig sinkt und diese entweder resignieren oder sie sich im noch schlimmeren Fall dem Mainstream hingeben und das verachten, was Vorfahren unter Einsatz ihres Lebens mit Händen und Füßen verteidigt haben.

Es sieht zunehmend so aus, dass die Bequemlichkeit und das stille Einverständnis in eine von oben aufoktroyierte „Wahrheit“, die uns mit ihren Tentakeln umschlingt, bei den Menschen immer mehr Zustimmung findet. Wir scheinen es fast zu genießen, dass die menschenverachtende Wohlfahrtsstaatlichkeit und die paranoide soziale Gerechtigkeit uns höhnisch ins Gesicht lachen.

Roland Baader hätte allen Grund gehabt zu resignieren. Er hat es aber nicht getan – ganz im Gegenteil. Als einer der wenigen, die schon sehr früh die kommenden Katastrophen vor Augen hatte, hat immer und immer wieder zur Vorsicht aufgerufen. Er hat die Menschen in seinen Büchern – wo eines besser ist als das andere – eindringlichst gewarnt vor dem, was ohne jeden Zweifel auf sie zukommen wird.

Aber hat es etwas genutzt? Hat es etwas bewirkt? Ja, hat es, lieber Herr Baader! So wie ich durch Sie zu einem aufgewachten Beobachter geworden bin, der die Lehren der Österreichischen Schule für alle Zeiten in sich verinnerlicht hat und danach zu denken und zu leben strebt, so gibt es viele andere, die in Ihren Worten Trost und das Gefühl verstanden zu werden gefunden haben.

Es sind die Bücher von Roland Baader, die bei mir nur sehr selten den Weg zurück ins Bücherregal finden, so oft suche und finde ich dort Inspiration und Anregung für meinen Weg in eine bessere Zukunft. Nun wird der eine oder andere einwenden, ich soll mal nicht nörgeln – nie sei es den Menschen besser gegangen als heute. Ja, das stimmt, nur leider entwickeln wir uns mit erschreckender Geschwindigkeit in eine Richtung, die all die guten Errungenschaften wieder zunichte machen.

Anbei überlasse ich Ihnen ein paar Kostproben seiner Arbeiten und empfehle sie nicht als Bettlektüre – es sei denn, Sie stehen auf Alpträume!

„… Die derzeit schon ins Unerträgliche hypertrophierte Omnipotenz und Omnipräsenz der nationalen Politik in allen Lebensbereichen der Bürger wird sich zwar auf eine einzelstaatliche und eine gemeinschaftliche Ebene zweiteilen, sich aber dadurch nicht halbieren sondern potenzieren. Im Gegenzug zu den Machtübertragungen auf zentrale Legislativen und Exekutiven werden sich die heimischen, vom Hoheitsschwund bedrohten Regierungen und Funktionärskasten nämlich alles unter den Regierungs-Nagel reißen, was bisher noch der Privatsphäre des Bürgers oblag.“ (Die Euro-Katatstrophe, Für Europas Vielfalt – gegen Brüssels Einfalt, 1993)

Na, kommt Ihnen da etwas bekannt vor?

„Diese Vorgänge nehmen im Sozialstaat ungeheuerliche Dimensionen an. So hat sich die Summe der sozialen Wohltaten in Deutschland zwischen 1960 und 2000 verneunzehnfacht. Mit 1,2 Billionen Mark wird ein Drittel des gesamten Sozialprodukts Jahr für Jahr für „Soziales“ ausgegeben. Wer profitiert davon? Die Bedürftigen jedenfalls stellen die weitaus geringste Zahl an Profiteuren. Das zeigt sich schon an einem einfachen Rechenexempel: Zu den wirklich Bedürftigen zählen maximal fünf Prozent der Bevölkerung. Würde man die 1,2 Billionen Mark an sie ausschütten, so müßte jeder einzelne Bedürftige im Jahr dreihunderttausend Mark bekommen.

Die wahren und hauptsächlichen Profiteure kommen bei einer anderen Rechnung ans Licht: Auf jeden Bedürftigen in Deutschland kommen nämlich heute zehn Personen, die die damit beschäftigt sind, die Sozialtransfers zu verwalten, zu manipulieren, zu verplanen und hin- und herzuschieben.“ (totgedacht – Warum Intellektuelle unsere Welt zerstören, 2002)

Könnte man ja mal darüber nachdenken, bevor man wieder einmal das „unsoziale“ Deutschland verbal verprügelt.

„Typischerweise sind die drei hauptsächlichen Gruppen der „Weltverbesserer“ identisch mit den die Hauptfeinden des Liberalismus: Die Utopisten, die glauben, die Schlüssel zum Paradies auf Erden gefunden zu haben, die Politiker, die das politische Machtgeschäft nur betreiben können, indem sie vortäuschen, die Welt verbessern zu können, und die Intellektuellen, die frustriert sind, weil ihre angeblichen Weltverbesserungsideen im Kapitalismus nicht gebraucht werden. ….

Der Kapitalismus ist das beliebteste Angriffsziel dieser Sozial- und Nirwana-Techniker, weil er mit den Gegebenheiten der unperfekten Welt fertig wird und sich weigert, nach himmlischen Systemen zu suchen, in welchen „alles für alle gut wird.“

„Die besonders bei Politikern verbreitete Ansicht, daß man bei sog. „intelligenten“ Eingriffen im voraus absehen könne, welche Folgen sie zeitigen – und daß dies beabsichtigen Folgen jeweils „besser“ oder „gerechter“ oder „effektiver“ seien als die Wirkungen der angeblich „blinden“ Marktkräfte, ist nichts als arrogante Anmaßung und dummdreiste Überheblichkeit (oder eben, wie gehabt, Täuschung und Lüge).“ (Die belogene Generation, 1999)

An alle, die immer noch die Lehman-Pleite als Ursache der „Finanzkrise“ verteidigen und dem bösen, nur leider nicht vorhandenen Kapitalismus ans Leder wollen.

„Wollte man den Begriff „Neoliberalismus“ gemäß der Geistes- und Gemütsverfassung derjenigen erklären, die das Wort ständig im Mund führen, so müßte man definieren: Neoliberalismus ist alles, was uns auf dieser Welt nicht in den Kram paßt. „Neoliberal“ ist zum politisch korrekten Diffamierungsbegriff für jede Meinung und Haltung geworden, die sich gegen Sozialismus, gegen Kollektivismus und gegen die Unterstellung des gesamten Lebens der Menschen unter die All-Zuständigkeit der Politik richtet.

Die Freiheitsfeinde aller Lager haben die Vokabel „Neoliberalismus“ aufgeladen mit den Assoziationen Demokratiefeindlichkeit, Materialismus, Egoismus, Wertebeliebigkeit und Dogmatismus, also mit all jenen Attributen, die dem Sozialismus gebühren würden und weder mit dem Klassischen Liberalismus noch mit dem (echten) Neoliberalismus etwas zu tun haben.“ (Das Kapital am Pranger – Ein Kompaß durch den politischen Begriffsnebel, 2005)

Ja, ja, immer wieder haben wir es mit denen zu tun, die den Neoliberalismus für das verantwortlich machen, was schon seit langen Jahren mit uns geschieht. Dabei wird geflissentlich übersehen, dass man sich selbst ein Grab schaufelt. Was übrigens nicht besonders clever ist!

„Eine Folge davon und ein Beleg dafür, daß die meisten Ökonomen das Wesen des Geldes nicht kennen, ist die Tatsache, daß sie das bestehende Falschgeldsystem kritiklos hinnehmen, obwohl es immer und immer wieder und ausnahmslos gescheitert ist. Sie streiten sich lediglich darum, ob und wann um wie viel die Zinsen gesenkt oder angehoben werden sollten, und ob und wie um wie viel die Staatsausgaben gesteigert oder reduziert werden sollten.

Aber das fiat money, das fractional reserve banking, das Zentralbankwesen und die staatlich gesteuerte Geld- und Fiskalpolitik nehmen sie hin wie unabwendbare Wetterereignisse – oder preisen sie gar als fortschrittliche Innovationen des modernen Wirtschaftslebens und als Beleg hoch entwickelter Geld-, Finanz- und Währungsinstitutionen.

Somit sind die Ökonomen zu Ideenlieferanten der staatlichen und banktechnischen Falschmünzer geworden – man könnte auch sagen: zu akademischen Zuhältern der politischen Machteliten und zu der mit der Politik küngelnden Hochfinanz-Kaste. Die moderne Nationalökonomie hat sich von einer Moralphilosophie in eine Prostitutionswissenschaft verwandelt.“ (Geld, Gold und Gottspieler – Am Vorabend der nächsten Weltwirtschaftskrise, 2004)

Dies ist eine schöne Botschaft an jene, die immer noch die Meinung vertreten, dass Schulden in Ordnung sind und dass der Staat von der bösen Finanzelite in die Mangel genommen und erpresst wird.

„Hier stoßen wir auf die dritte große Rechtfertigungsfama der Besteuerung, auf eine, die sich im Sozialstaat besonderer Beliebtheit erfreut: die „Gerechtigkeit“. Vorweg sei daran erinnert, daß im Namen der Gerechtigkeit die meisten und die schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte begangen worden sind. Mehr als noch im Namen ihrer Zwillingsschwester, der Wahrheit….

Das System selbst, also das Prinzip der Besteuerung ganz generell, wird niemals angesprochen. Niemand wagt sich an den faulen Kern des Geschehens und nirgendwo im öffentlichen Disput wird die Frage gestellt, ob die Erhebung von Steuern in einem freiheitlichen Rechtsstaat überhaupt rechtmäßig erfolgen kann oder nicht – und wann ja, in welcher schlüssig begründbaren Größenordnung.“ (Fauler Zauber – Schein und Wirklichkeit des Sozialstaats, 1997)

Werden wir „bessere“ Räuber, wenn wir uns im Namen des Staates am Vermögen anderer Menschen bereichern? Sind wir „bessere“ Menschen, wenn wir zwar den privaten Diebstahl unter Freiheitsentzug stellen, den staatlichen Diebstahl aber aktiv einfordern und für gerecht erachten?

„Es sind, wie bereits erwähnt, zwei morsche sozialistische Grundpfeiler, die man der Marktwirtschaft untergeschoben hat und die das Gebäude des Kapitalismus zum Einsturz bringen werden: Das staatsmonopolistische und ungedeckte Papiergeld – und die zentralplanwirtschaftlich manipulierten Zinsen. Solange das Geld staatlich ist – also auf Zwang und Konkurrenzlosigkeit beruht, kann es nirgendwo auf der Welt einen Kapitalismus geben, der diesen Namen verdient.“ (Geldsozialismus – Die wirklichen Ursachen der neuen globalen Depression, 2010)

Lieber Roland Baader, ich wünsche mir für Sie von ganzem Herzen, dass Sie in Frieden ruhen.

Ihre Susanne Kablitz

40 Gedanken zu „„Schlussendlich werden sie alle fallen…

  1. Ich habe selbst nun schon viele Jahre damit verbracht, zu versuchen, mit Argumenten auf die Meinung Anderer, zumeist fremder Menschen einzuwirken, aber sogar in meinem engsten Freundeskreis stoße ich auf taube Ohren. Dafür hat er sich dramatisch verkleinert – ’s waren wohl einige falsche Freunde dabei. Die beiden einzigen Menschen, die ich benennen kann, die meine „Denke“ tatsächlich nachvollziehen, sind meine Eltern. Weil sie aus vielen Enttäuschungen mit Menschen ihrerseits klug geworden sind.

    Ich habe in vielen Debatten über Politik und Religion erkannt, daß nur einer verschwindend geringen Anzahl von Menschen daran gelegen ist, tatsächlich zu lernen oder gar über eigene Fehleinschätzungen aufgeklärt zu werden, und schon gar nicht wollen sie eine sogenannten „Wahrheit“ erfahren. Was Menschen wollen, ist, in dem bestätigt zu werden, was sie schon zuvor für die Wahrheit gehalten haben. Diese zu validieren und zu überprüfen, daran besteht auf breiter Front kein wahrhaftiges Interesse.

    Die alte Schwäche vernunftgeleiteter und auch liberaler Denker ist, daß sie voraussetzen, ihre Vernünftigkeit oder liberale Grundhaltung würde von anderen geteilt, oder könne dank der Überzeugungskraft von Argumenten im Gespräch Anderen vermittelt werden. Ich denke anders, aus Erfahrung, und noch viel mehr aus Beobachtung. Ich denke, diese verträumten Annahmen lassen sich nur in einer absolut verschwindend geringen Zahl von Einzelfällen bestätigen. Zumeist läuft der liberale und vernunftgeleitete Mensch schlicht und ergreifend bei anderen Menschen auf Grund. Die Ursache dafür ist eine gewisse Naivität – seine. Ein fähiger Kapitän kennt die Gewässer, die erfährt – und meidet ihre Untiefen.

    Es heißt, um zu lehren nütze es wenig, Kenntnisse auszubreiten. Man solle warten, bis der Schüler Fragen stellt, und dann Antworten geben. Das ist effektiver, und es spart auch noch Zeit und Kraft. Jede Frage hat ihre Zeit, und eine Saat, die vor der Zeit ausgebracht wird, fällt auf kargen Boden.

    Darüber hinaus, machen wir uns nichts vor, ist für viele Menschen – die meisten – die Verlockung eines „free ride“ sehr viel größer, als die der Selbstbeschränkung und Eigenverantwortung.

    Schließlich gibt es enormen Bildungsdefizite. Aller Idealismus läßt sich im Endeffekt auf die Notwendigkeit, seine Ausgeburten zu bezahlen, zurückführen. Das bedeutet, weit verbreitete Grundkenntnisse, wie sie die Österreichische Schule über Ökonomie bietet, wären wünschenswert. Aber unsere Schulen versagen (notwendigerweise), und die kollektive Gehirnwäsche verhindert erfolgrteich bei den meisten, daß sie sich dieser Dinge in Eigeninitiatve später in ihrem Leben annehmen. Fachidiotentum und Narzissmus ist Trumpf, das Wünschen gilt bereits als Maßstab der eigenen Kompetenz, die Leistung muß somit nicht nachgewiesen werden. Blödheit und geistige Umnachtung allenthalben. War jemals eine breite Öffentlichkeit besser verblödet, nachhaltiger verbildet und effektiver in die Irre geleitet, als heute?

    Die Menschen und die Welt werden erfahren und erleiden, was sie verdienen. Ich sehe keine realistische Möglichkeit, diesen „runaway train“ aufzuhalten, und ich frage mich, ob es überhaupt wünschenswert ist, da doch die Chance auf einen Lernprozeß ohne die Erfahrung eines großen Knalls ausgeschlossen zu sein scheint. Und die Vergangenheit zeigt, daß selbst große Knalle dazu niegen, schnell wieder in Vergessenheit zu geraten. Immerhin machen wir derzeit keine neuen Fehler. Wir wiederholen in der x-ten Iteration nur die alten, nur zu bekannten.

    Man kann das Resignation nennen, wenn man denn will. Ich nenne es Realismus. Vielleicht kommt es mehr darauf an, nicht die ganze Welt „retten“ zu wollen, sondern für sich persönlich einen Weg durch das Chaos zu beschreiten, bei dem man eine gerade Haltung bewahrt und sich selbst nichts vergeben muß. Der Preis indes ist notwendigerweise die soziale Ächtung, ja Anfeindung. Und das ist gut so. Die Anfeindungen der Anderen bestätigen einem, daß man sich nicht mit ihnen gemein macht. Verantwortlich ist jeder von uns letztlich für seinen eigenen Lebensweg – vor seinem Gewissen. Was andere davon halten, kann und darf nicht wirklich wichtig für uns sein.

  2. Schön, daß Sie seiner gedenken.
    Ich habe gestern in kleiner Runde auch an ihn erinnert und festgesellt, daß es noch immer Liberalismusfreunde gibt, die ihn nicht kennen.
    Man kann jedem, der ihn nicht kennt, nur dringend empfehlen, wenigstens die 6 Interviews „Streiflichter des Lebens“ anzuhören:
    http://freiheitsfreunde.net/roland-baader/

  3. Ach ja, der böse Kapitalismus. Doch wenn ich diesen Artikel richtig verstanden habe, so haben wir laut Baader keinen richtigen Kapitalismus? Was wäre denn ein richtiger, nur ohne Zinssystem, oder ein reglementierter ohne Steuern?

    Ich frage mich, weshalb es so schwierig ist, sich komplett vom Tausch- und/oder Geldsystem zu verabschieden? Man kann Systeme zwar beliebig austauschen, dass macht die Menschheit seit Jahrtausenden mit politischen, religiösen, sozialen und gesellschaftlichen Systemen. Letztendlich sind alle gescheitert. Aber das liegt nicht an den Systemen, sondern an der Menschheit selbst, die trotz technischem Fortschritt, geistig verkrüppelt geblieben ist.

    Ein reifer Mensch weiss mit den Ressourcen dieses Planeten zu haushalten und macht sie frei zugänglich für alle Menschen, ohne Gewinnbestrebungen. Ein reifer Mensch beutet auch nicht die Arbeitskraft anderer Lebewesen aus, um sich selbst zu bereichern. Ein reifer Mensch führt auch keine Kriege, um die Schätze seines Nachbarn zu erbeuten und ihn obendrein mit einem scheinheiligen Werte- und Glaubenssystem zu indoktrinieren, damit weitere Ausbeutungen für die Zukunft gesichert sind. Deshalb wird auch jedes Wirtschafts-,Geld- und Glaubenssystem scheitern, weil der heutige Mensch, als auch seine nachfolgenden Generationen, profitverseucht sind. Schlimmer noch, der überwiegende Teil der Bevölkerung kann sich ein Zusammenleben ohne Gewinne und Profite, geschweige denn ohne Geld- und Währungssystem überhaupt nicht vorstellen und prognostiziert damit den Untergang des Abendlandes.

    Schade, wie phantasielos…

    Oder sind diese Ansichten einfach nur zu neoliberal… 😉

  4. @Schaudahinter: „Ein reifer Mensch weiss mit den Ressourcen dieses Planeten zu haushalten und macht sie frei zugänglich für alle Menschen, ohne Gewinnbestrebungen.“ Und Sie zählen sich dazu? Was würde denn Ihnen als phantasievollem Mensch einfallen, um ein nicht profitorientiertes „Wertesystem“ einzurichten? Sie wagen es, andere Menschen als phantasielos zu bezeichen,haben aber nicht den Hauch einer Ahnung, wie Ihr wertebasiertes System aussieht. Wo sind Ihre Ideen? Nur zu nörgeln ist albern.

  5. Schaudahinter: Frei zugänglich ohne Gewinnbestreben? Wie lange sind Sie denn schon ein armer Schlucker und möchten sich nun endlich ganz legitim am Eigentum anderer Leute vergreifen?

  6. @SchauDahinter
    „Ich frage mich, weshalb es so schwierig ist, sich komplett vom Tausch- und/oder Geldsystem zu verabschieden? “

    Ganz einfach. Die Menschheit ist momentan noch nicht soweit. Dass was jetzt auf uns zukommt, wird sie aber letztendlich dahin bringen. Früher oder später.

  7. Solange unser Falschgeldsystem mit so vielen Fremdwörtern beschrieben wird, werden nur sehr wenige Menschen die Problematik dahinter verstehen.
    Früher wurde der Neoliberalismus noch als Raubtierkapitalismus bezeichnet. Die Änderung geschah mit purer Absicht durch die Medien. Friede Springer und Liz Mohn sind ja immerhin die Duzfreundinnen von Angela Merkel.
    Und vielen Menschen mangelt es natürlich am entsprechenden Hausverstand.

    „Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen,
    aber keine Bildung den natürlichen Verstand.“Arthur Schopenhauer,
    1788 -1860 deutscher Autor, Hochschullehrer und Philosoph

    Und solange die Menschen unser Falschgeldsystem nicht verstanden haben, werden sie wie die Protagonisten in
    Platons „Höhlengleichnis“ im Dunkeln tappen.
    Und die Gefahr, welche von diesem Falschgeldsystem ausgeht, wird selbst von den „Österreichischen Schülern“ vielfach unterschätzt.
    Es führt nämlich zum Untergang der jetzigen Gesellschaft und Zivilisation.

  8. @pedrobergerac: Was hat denn der Raubtierkapitalismus (was soll das überhaupt sein??) mit dem Neoliberalismus zu tun? Es ist lustig, dass gerade die, die anderen Unwissenheit nachsagen so einen Murks verzapfen.

  9. Roland Baader gehört auch für mich zu den herausragenden, weitsichtigen, integren Klardenkern, der den ungeheuerlichen keynesianischen Geldbetrug (Verbrechen gegen die Menschlichkeit) und dessen verheerende gesellschaftl. Folgen unbestechlich, verständlich u. scharf aufgezeigt hat.
    Sie haben mit Baaders Grundhaltung, Klarheit und Mut offensichtlich viel gemein, liebe Frau Kablitz! Bitte bleiben Sie ein Leuchtturm, auch wenn die träge staatsgläubige Masse den Rattenfängern stumpfsinnig weiter ins Verderben folgt (Parallelen zu Weimar sind für mich erschreckend deutlich).

    Herrn Höll ist (leider) beizupflichten, daß sich der Lauf der Dinge angesichts der perfiden kriminellen Machenschaften und Verdummung wohl nicht mehr ändern läßt und man sich letztlich darauf beschränken muß, sich und seine Familie so weit wie möglich zu schützen, statt „Perlen vor die Säue“ zu werfen. Letztlich bleibt jeder für sein Leben selbstverantwortlich. Es ist dank Internet aber sehr tröstlich zu wissen, daß man nicht allein mit seinen Einsichten und Überzeugungen steht.

    „Wer den Markt verhöhnt, der verachtet damit auch die Menschen“ (R. Baader).

  10. an pedrobergerac: Warum sollte ich das erklären? Sie stellen doch so steile Thesen auf. Dann sollten Sie diese wenigstens begründen können, sonst sind Sie nämlich wenig glaubwürdig!

  11. Der Vollständigkeit halber:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Neoliberalismus
    http://de.wikipedia.org/wiki/Raubtierkapitalismus

    Die verschiedenen Interpretationen des Neoliberalsimus können nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch dieser das „Falschgeldsystem“ nicht als Ursache Allen Übels dieser Welt erkennt. Ganz im Gegenteil. Auch er baut darauf auf. Nur klingt es wesentlich „moderner“ als „Raubtierkapitalismus“,, wo jeder sofort weiß, dass es ums „Fressen oder Gefressenwerden“ geht.

    Der Endeffekt ist praktisch bei Beiden gleich.
    Der Untergang ist systemimmanent. Dank des Falschgeldsystems.

    „Es gibt kein Richtiges (Leben) im Falschen“, wie Adorno schon sagte.

  12. @Micha
    Wenn Sie meinen Kommentar wirklich gelesen hätten, anstatt sich persönlich angegriffen zu fühlen, würden Sie keine Fragen mehr stellen, denn die Antwort ist dort zu finden. Verzicht und Loslassen sind immer noch Fremdworte in dieser Spassgesellschaft.

    @Andrea
    Schade, auch Sie fühlen sich nur angegriffen, oder passt besser blossgestellt?

    @pedrobergerac
    >„Die Menschheit ist momentan noch nicht soweit. Dass was jetzt auf uns zukommt, wird sie aber letztendlich dahin bringen. Früher oder später.“<

    Da stimme ich mit Ihnen überein.

  13. Pol Pot, z. B., konnte’s auch ohne Geld und Zins, klar. Indes bezweifle ich, dass werte Kapitalismuskritiker sich einen Pol Pot wollen. Schopenhauer hin oder her.

  14. @schaudahinter: Das ist ja höchst interessant, wenn man also nach Ideen von Ihnen fragt, fühlt man sich selbst angegriffen? Wenn man Ihre nicht vorhandene Argumentation bemängelt, ist man bloßgestellt? Sie haben den Schuss auch nicht gehört, was? Und an pedrobergerac: was besseres als Wikipedia fällt Ihnen nicht ein?

  15. @SchauDahinter
    „Ein reifer Mensch weiss mit den Ressourcen dieses Planeten zu haushalten und macht sie frei zugänglich für alle Menschen, …“
    Ja, was macht er nun? Haushalten(sparen) oder frei zugänglich machen(verschleudern)?
    Beides geht nicht, das schließt sich gegenseitig aus!

  16. @Molot
    @Micha

    Status Quo ist doch, wir beuten nicht nur die Erde aus, sondern nur einige wenige maximieren damit ihre Profite. Die Gier erfordert einen immer schnelleren Ressourcenabbau, um einen Markt zu füttern, der seit Jahren übersättigt ist. Allein wie viele überflüssige Handys werden produziert und jedes Jahr kommen neue Modelle dazu. Wobei die alten noch nicht einmal sinnvoll recycelt werden, oder einfach nach Afrika entsorgt werden, weil das billiger ist.

    Natürlich macht es Spass, in den Geschäften alles im Überfluss zu bekommen, wie im Schlaraffenland, aber zu welchem Preis? Solange Politik und Wirtschaft nach immer mehr Wachstum schreit und das Volk mit ihrer verdummenden Werbung überflutet, wird sich wenig ändern.

    Aber es gibt mittlerweile Projekte, bei denen alle beteiligten Menschen partizipiert werden. Sei es in der Energiegewinnung, Lebensmittelherstellung, Schulausbildung uv.v.m. Dort werden Ressourcen sinnvoll genutzt und auf ein Minimum beschränkt. Aber jeder kann/muss auch bei sich im Kleinen anfangen und es weiter erzählen:

    • Plastiktüten vermeiden
    • Esst mehr Obst und Gemüse
    • Statt Batterien Akkus verwenden
    • Öfter mal das Auto stehen lassen
    • Unnötiges elektrisches Licht ausschalten
    • Nach Möglichkeit Bioprodukte kaufen
    • Keine elektrischen Geräte mehr auf Standby
    • Ein Butterbrot für den kleinen Hunger zwischendurch, statt Zucker
    • Wenn möglich, auf Fleisch verzichten, zumindest einschränken
    • Man braucht nicht immer den neusten Techniktrend mitmachen
    • Man braucht nicht dutzende Reinigungsmittel, zwei maximal drei reichen aus und darauf achten, dass sie biologisch abbaubar sind

    Das sind nur ein paar Kleinigkeiten, die unseren Lebensstandard nicht wirklich beeinträchtigen, aber erhebliche Auswirkungen auf unsere Umwelt haben. Und hier kann jede(r) für sich die Liste erweitern und andere Menschen motivieren. Zum Beispiel mit Fairtrade-Produkten, oder Ökostrom… Natürlich werden einige Dinge für einige Menschen nicht zu realisieren sein, aber darum geht es auch nicht, sondern, dass überhaupt ein Umdenken stattfindet und das ein oder andere umgesetzt wird. Je mehr mitmachen und auch andere begeistern können, umso grösser ist der Erfolg und auch die Industrie wird sich dem nicht mehr verschliessen können.
    Unser System beruht auf Profitmaximierung, unendliches Wachstum und Gier. Und genau das sind die wunden Punkte, wo wir Bürger ansetzten können. Kaufen wir einfach nicht mehr jeden Dreck, den uns die Konzerne schmackhaft machen wollen !
    Sobald ein neuer Skandal aufgedeckt wird, dann kauft dieses Produkt nicht mehr, oder besser noch, boykottiert alle Produkte des Herstellers. Es gibt genug andere Alternativen. Wenn Produkte nicht mehr gekauft werden, dann werfen sie keine Profite mehr ab, also muss der Hersteller umdenken, ansosnten geht er Pleite.
    Vielleicht haben wir noch die Möglichkeit, das Ruder rumzureissen. Aber wenn wir weiterhin wegschauen, so wird uns die Natur zwingen hinzusehen. Und das dauert nicht mehr lange…

  17. @SchauDahinter schreibt:
    “…, wir beuten nicht nur die Erde aus, sondern nur einige wenige maximieren damit ihre Profite.”

    Profitieren Sie nicht ebenfalls davon, oder leben Sie in Zimbabwe?

    “Allein wie viele überflüssige Handys werden produziert …”

    Inwiefern sind diese Handys überflüssig, solange Menschen mit deren Herstellung ihr Brot verdienen?

    “Wobei die alten noch nicht einmal sinnvoll recycelt werden, oder einfach nach Afrika entsorgt werden, …”

    Konkret bitte, was geschieht in Afrika damit? Gibt es womöglich Afrikaner, die mit der Entsorgung von Handys ihren Lebensunterhalt verdienen?

    “Aber es gibt mittlerweile Projekte, bei denen alle beteiligten Menschen partizipiert werden.”

    Wo wird das Geld für diese Projekte erwirtschaftet? Innerhalb sozialistischer Systeme?

    “Nach Möglichkeit Bioprodukte kaufen”

    Eben, nach Möglichkeit. Leider haben nicht alle das dafür nötige Geld, selbst wenn sie auf Handys verzichten.

    “Zum Beispiel mit Fairtrade-Produkten, oder Ökostrom…”

    Wird Ökostrom verschenkt? Wenn nicht sind dessen Hersteller doch ebenfalls “Profiteure”.

    “Das sind nur ein paar Kleinigkeiten, die unseren Lebensstandard nicht wirklich beeinträchtigen, …”

    Die steigenden Stromkosten beeinträchtigen sehr wohl meinen Lebensstandart.

    “… aber erhebliche Auswirkungen auf unsere Umwelt haben.”

    Richtig, eine Landschaftsverschandelung unfassbaren Ausmaßes.
    Bei allem Respekt für Ihre guten Absichten, kommt es mir nicht so vor, als schauten Sie tatsächlich dahinter.

  18. @Die Gier erfordert einen immer schnelleren Ressourcenabbau, um einen Markt zu füttern:

    In der absolut marktfreien Sowjetunion war Ressourcenabbau so brachial fortgeschritten, dass kein westen mithalten konnte.

    Indes waren die Sowjetbürger mit den smarts nicht gerade verwöhnt.

  19. Ist es nicht immer wieder erstaunlich wie wenig Worte man braucht um klar zu sprechen und Dinge in kürzester Zeit zu demontieren. Man vergleiche das mit dem Sermon den der übliche Politiker so von sich gibt.

    Und noch erstaunlicher, Herr Baader war nicht der einzige „Österreicher“ der immer wieder warnte. Er war aber sicher derjenige der es mit am Klarsten ausdrückte und in Buchform goß. Obwohl man sich gerade auf Mises.de oder auch http://freecapitalists.org/ für Jahre Literatur beschaffen kann.

    Immer wieder haben die „Österreicher“ recht gehabt und wie Kassandra wurde seltenst auf Sie gehört und als es einmal in D so war, wurde die Grundlage für den gesamten Wohlstand hier in D gelegt. Wirklich erbärmlich was die Sozialisten aller Parteien daraus machen….

  20. Liebe Frau Kablitz,
    im Grunde hat Axel Klose schon das Wichtigste von dem gesagt, was ich Ihnen nicht nur zu diesem Beitrag sagen wollte.
    Allerdings gibt es noch die Ergänzung, daß ich mich freue, daß Sie nun doch wieder Leserkommentare ermöglicht haben.
    So hatten wir noch im April diesen Jahres die nachfolgenden Zeilen nur per Mail an Sie senden können:
    „Danke für Ihre frischen Gedanken und die Mühe, das einer interessierten Öffentlichkeit zukommen zu lassen.“

  21. @Gutartiges Geschwulst

    Welch ein Glück, dass Sie nicht alle Argumente zerissen habe. 😉

    >„Inwiefern sind diese Handys überflüssig, solange Menschen mit deren Herstellung ihr Brot verdienen?“„Konkret bitte, was geschieht in Afrika damit? Gibt es womöglich Afrikaner, die mit der Entsorgung von Handys ihren Lebensunterhalt verdienen?“„Wo wird das Geld für diese Projekte erwirtschaftet? Innerhalb sozialistischer Systeme?“„Eben, nach Möglichkeit. Leider haben nicht alle das dafür nötige Geld, selbst wenn sie auf Handys verzichten.“„Wird Ökostrom verschenkt? Wenn nicht sind dessen Hersteller doch ebenfalls “Profiteure”.„Die steigenden Stromkosten beeinträchtigen sehr wohl meinen Lebensstandart.“„Richtig, eine Landschaftsverschandelung unfassbaren Ausmaßes.“<

    Dann schauen Sie mal nach Australien, Afrika, Kanada, China… was dort für riesige Landschaften verschandelt werden, um Uran, Erz und Kohle zu fördern. Aber das ist ja nicht vor Ihrer Haustür. Oder in Sibirien steht u.a. auch unser Atommüll in Metallfässern unter freiem Himmel. Weltweit gibt es 440 Atomkraftwerke, 180 neue sollen dazu kommen. Fukushima ist kein Einzelfall! Tschernobyl hat heute noch Auswirkungen auf Europa. Und sie sorgen sich um ein paar Windräder.
    http://tinyurl.com/qbropu5

    @Axel Wahlder

    Das ist nicht ganz richtig. Wir haben den Raubbau zusätzlich in die "ehemaligen Kolonien" verlagert. Das fällt dann weniger auf. 😉

  22. Liberalismus oder Neoliberalismus ist weder soziale Marktwirtschaft noch Demokratie. Wer sich dafür ausspricht und dazu bekennt, sollte unterscheiden ob Liberal im moralischen oder wirtschaftlichen Sinne. Beim Letzteren habe ich ernsthafte Zweifel weil der Mensch vom Wesen dazu neigt, dass Maß und die Notwendigkeit dessen zu vergessen was ausreichend ist. Hier reicht eine Minderheit um andere in Abhängigkeit zu versetzen. Regulatoren der Märkte, die unbestechlich sind, fast schon ausgeschlossen weil jeder käuflich ist, sind deshalb unverzichtbar. Das ist aber eine der Ursachen warum wir heute stehen wo wir stehen. Warum ist der Liberalismus denn so oft als Argument in Benutzung? Weil die Welt sich in seiner Definition wieder findet. Von was werden wir denn tagtäglich beeinflusst? Von den multinationalen Konzernen deren Einfluss wegen mangelnder Einhalt zu groß geworden ist. Wenn der Bauer das Tor offen lässt, brauch er sich nicht wundern wenn die Wölfe kommen und die Schafe reißen.

  23. Es ist unser Falschgeldsystem, welches die Welt in den Abgrund treibt.
    http://der-klare-blick.com/2013/10/das-falschgeldsystem-sehr-anschaulich-erklart/
    Der damit verbundene Zins treibt die Wirtschaft in die Renditefalle und führt zu Raubbau und Stelleneinsparungen.
    http://www.krisen-info-netzwerk.com/downloads/Was_erwartet_uns-Eine_Reise_durch_die_Zeit.pdf
    Hätten wir ein anderes Geldsystem, und nicht das Geldschöpfungsmonopol der FED, könnte jeder Mensch auf dieser Welt ein BGE bekommen.
    Das Wörgeler Modell war da schon ein Anfang.

  24. Manch einer scheint nicht recht verstanden zu haben, daß es die Interaktion der Marktteilnehmer auf dem Markt ist, die in einem freien und funktionierenden Markt den „egoistischen“ Bestrebungen des Einzelnen Grenzen setzt – dann nämlich, wenn er auf den Egoismus und das Eigeninteresse des Anderen stößt. Beide suchen ihren Vorteil, und dürfen das, solange der Staat den Wert ihres Tausches (den Produktpreis) nicht festsetzt, weil die Profiteure des Staatswesens glauben daß sie es besser wüßten). Das ist, was Adam Smith mit dem Bild der unsichtbaren Hand meinte. Das Preisgefüge ist die Standardisierung des unterschiedlichen Wertes, den zwei Personen ein und der selben Sache beimessen, denn ein Sack Reis wird durchaus nicht von allen Personen als gleichwertig betrachtet: wer schon drei Säcke hat, bewertet den zusätzlichen Sack zum Beispiel als niedrigerwertig als jemand, der Hunger hat, eine Familie ernähren muß, und keinen Sack Reisa hat (->Grenzwert). Der Staat kann solche unterschieldichen Wertabschätzungen der Individuen nicht voraussehen und noch weniger vorausplanen. Wo er es tut, bringt er erst den Markt und das sich stöndig ändernde Preisgefüge durcheinander, und provoziert dann Fehlallokationen und Mangelproduktion.

    Natürlich, auch das gehört zur menschlichen Natur, wird es immer wieder Menschen geben, die versuchen, den Anderen beim Tauschen zu übervorteilen. Das ist aber weniger ein Problem des Tauschsystems und der Bedingungen des Tauschens, als der menschlichen Natur als solcher. Nach wie vor wird unter solchen Tauschbedingungen erwartet, daß der andere eine Gegenleistung erbringt für das, was man gibt. Mag sich wohl jemand vorstellen, was ein mutwilliger Mensch erst Anderen antut, wenn er für den Anderen nicht einmal mehr eine solche gegenleistung erbringen muß? Er wird sich umso hemmungsloser selbstsüchtig ausleben und frei bedienen. Und dabei auch gewalttätig werden, um sich das zu sichern, wonach ihm der Sinn steht. Nur die Konkurrenz durch anderer Marktteilnehmer, die das gleiche Tauschgut anbieten, aber viellicht zu Konditionen, die für den Tauschpartner günstiger sind, vermag allzu ambitionierte Übervorteilungsversuche wirksam im Zaum zu halten.

    Jeglicher Bezug des Gesagten zum Wohlfahrtsstaat und sozialistischen Dysutopias ist durchaus nicht zufällig impliziert. Gilt doch in beiden inzwischen eine grenzenlose Anspruchshaltung, und wird das alles doch hemmungslos auf Pump finanziert.

    Die Probleme der Welt heute sind nicht entstanden, weil das Modell eines freien Marktes sie verursachte, sondern weil dieses Modell systematisch manipuliert und reguliert wurde (von Staaten und Politikern), sodaß wir heute kaum noch ein freies Wirken von Marktkräften haben. Jetzt auch noch die kümmerlichen Reste des Marktwirtschaftens abschaffen zu wollen und durch zentrale Planung zu ersetzen, wird die Krankheit, die solches Handelns erst hervorbrachte, wohl kaum zukünftig heilen.

  25. @ Herr Höll

    Danke für Ihre sehr lesenswerten Zeilen von vorgestern und heute.
    Gut auch, daß Sie nicht „resigniert“ haben, was ich nach dem Lesen Ihres ersten Kommentars befürchtete.

    Gerade weil es so viele Konformisten gibt, ist es wichtig, daß deren Ansichten nicht unwidersprochen bleiben.
    Und wenn man hier scrollt, erkennt man doch erfreulicherweise, daß viele Roland Baader und die Anderen nicht nur gelesen sondern auch verstanden haben.
    Und wie auch FDominicus schon richtig bemerkt hat, ist da dieser wohltuende Unterschied zu dem Sermon der Politiker.
    Schon allein deshalb lohnt es sich hier zu lesen und zu kommentieren.

  26. @ Herr Brauns,

    Dank auch Ihnen, aber keine Ursache! Die wackere Frau Kablitz soll hier ja nicht ganz mutterseelenallein schaffen, tippen and rackern müssen. 😀

  27. Liebe Susanne Kablitz
    und ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass Sie mit der PdV und anderweitig ein kleines Stückchen dazu beitragen, damit wir und unsere Kinder weiterhin nachts auch noch in Frieden ruhen können…

  28. SchauDahinter schreibt:
    “Welch ein Glück, dass Sie nicht alle Argumente zerissen habe. ;-)”

    Mir liegt nichts am Zerreißen Ihrer Argumente, sondern am Verstehen Ihrer Gedanken.

    “Dann schauen Sie mal nach Australien, Afrika, Kanada, China… was dort für riesige Landschaften verschandelt werden, um Uran, Erz und Kohle zu fördern.”

    Sind die von Ihnen genannten Umweltfrevel, gemessen am Verhältnis zur Energieausbeute, wirklich größer, als die Schäden der der Windkraft?
    Das erlaube ich mir zu bezweifeln.
    Und ginge es den Menschen in Australien, Afrika, Kanada, China wirklich besser, wenn Uran, Erz und Kohle nicht gefördert würden?
    Hätten sie einen höheren Lebensstandard, eine höhere Lebenserwartung?

    “Aber das ist ja nicht vor Ihrer Haustür.”

    Nett, dass Sie mir Gleichgültigkeit und Egoismus unterstellen.

    „Fukushima ist kein Einzelfall!“

    Nicht? Wieviele Atomkraftwerke wurden denn bisher von Tsunamis überrollt?

    „Tschernobyl hat heute noch Auswirkungen auf Europa. Und sie sorgen sich um ein paar Windräder.“

    Wären in Tschernobyl die elementarsten Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehaltenen worden, was in dem menschenverachtenden Sowjetsystem natürlich nicht der Fall war, so hätte es niemals eine Reaktorkatastrophe gegeben.
    Interessant ist übrigens, dass die besagte Atomkraftanlage, bereits wenige Monate nach der Katastrophe, wieder in Betrieb genommen wurde, auf Anweisung Gorbatschows, den linke Spatzenhirne mit hirnlos-begeisterten “Gorbie, Gorbie”-Rufen begrüßten, als er Deutschland besuchte.
    Diese Idiotie wurde 2010 komplettiert, als Gorbie einen Preis für Umweltschutz erhielt, verliehen von “Deutsche Bundesstiftung Umwelt”.
    Apropos Idiotie. Ein diesbezügliches Musterexemplar ist die Illusion der umweltfreundlichen (grünen) Energiegewinnung. Hier ein Beispiel:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/greenpeace_uebernehmen_sie_windraeder_produzieren_atommuell/

    Um weitere Beispiele bin ich nicht verlegen.
    Aber egal, das ist ja nicht vor Ihrer Haustür.
    Immerhin lassen Ihre Kommentare eine tatsächliche Menschenliebe erkennen, was mich für Sie einnimmt.
    G.G.

  29. Auch Frau Kablitz, wie müssen Sie sich fühlen, wenn Sie ehrenhaft versuchen, den Menschen klar zu machen, dass es ganz andere „Mächte“ sind, die uns den Lebenssaft aus den Adern lassen. Und was kriegen Sie für einen Schmarrn zu hören? Dass die Eigentümer der FED alles organisieren. Ewig der gleiche dümmliche Mainstream-Schwachsinn. Nur nicht auf die Idee kommen, dass es unsere Dummheit ist, die wir ausbaden müssen; viel einfacher ist es, den „Anderen“ die Schuld in die Schuhe zu schieben. @pedrobergerac: Sie haben es sich sehr bequem eingerichtet in Ihrer Meinung, dass Sie von anderen korrumpiert werden, das macht es einfacher für Sie! Träumen Sie schön weiter!

  30. An dieser Stelle, und gemünzt auf die Beiträge von Pedrobergerac und SchauDahinter, ein Zitat aus meinem Lieblingsbuch von Roland Baader, „Totgedacht. Warum Intellektuelle unsere Welt zerstören.“

    „Es wird eben seitens der Intellektuellen und sogar von sogenannten „Kapitalisten“ immer wieder und nahezu zwanghaft und ausnahmslos dem Fehler gehuldigt, das System des polit-verkrüppelten und mit der heißen Luft des staatlichen Papiergeldes aufgeblasenen Rest- und Rumpfkapitalismus mit dem Kapitalismus gleichzusetzen. Dabei handelt es sich bei der jeweils anvisierten polit-ökonomischen Realität in Wahrheit um einen Halb- bis Dreiviertel-Sozialismus, einen Scheinkapitalismus, der am staatlichen Dirigismus und Interventionismus und am wohlfahrtsstaatlichen Samtpfotensozialismus schwer erkrankt ist, ja bereits in Agonie liegt.

    Wer angesichts eines verstaatlichten Gesundheitswesens, eines staatlichen Rentensystems, eines staatlichen Bildungswesens, staatlich massiv gefesselter Arbeitsmärkte, maßlosen Fiskalkleptokratismus`, uferloser Staatsverschuldung, sowie einer das ganze Leben der Bürger überwuchernden Politisierung und Bürokratisierung – wer also angesichts all dessen noch vom Kapitalismus redet und damit die deutsche oder irgendeine andere europäische Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung meint, dem muß jeglicher Realitätssinn anhanden gekommen sein.“

    Und:

    „Die Verehrung, ja Vergötzung, welche die moderne entartete Demokratie seitens der Intellektuellen genießt, beruht nicht zuletzt darauf, daß sich in ihr fast jede hoheitliche Intervention in das Leben der Bürger und fast jede Verletzung natürlicher Rechte der Person mit der Volkssouveränität rechtfertigen lassen. Die Perversion der staatstheoretischen Begrifflichkeit ist sogar so weit fortgeschritten, daß in den neuzeitlichen Demokratien die Auffassung vorherrscht: Je mehr Demokratie – das heißt: je mehr demokratisch zustandegekommene Gesetze zur Regulierung des Lebens der Bürger -, desto freiheitlicher das betreffende Land.“

    Und:

    „Macht und politische Gewalt fangen mit Geschenken und Versprechungen an. Das gilt jedenfalls für eine Institution, die ihre Geschenke nicht aus selbsterwirtschaftetem Eigentum verteilen kann: den Staat. Jeden einzelnen Euro, den der Staat irgendjemandem zuweist, muß er einem anderen – oder mehreren anderen, darunter oft auch den Beschenkten selber – vorher oder nachher wegnehmen. (Das „nachher“ funktioniert hauptsächlich über die Staatsverschuldung). Das bedeutet bei jeder Art der Geschenke oder Wohltaten eine doppelte Machtentfaltung: bei der räuberischen Nehmerfunktion und bei der bestechenden oder Abhängigkeit schaffenden Geberfunktion. In beiden Sphären – auf der Nehmerseite und auf der Geberseite – vergrößert sich die Staatsmacht zudem durch die Tatsache, daß die Zahl der direkt oder indirekt für den Staat tätigen Menschen wächst und in unmittelbare Abhängigkeit vom Machtapparat gerät.

    Diese Vorgänge nehmen im Sozialstaat ungeheuerliche Dimensionen an. So hat sich die Summe der sozialen Wohltaten in Deutschland zwischen 1960 und 2000 verneunzehnfacht. Mit 1,2 Billionen Mark wird ein Drittel des gesamten Sozialprodukts Jahr für Jahr für „Soziales“ ausgegeben. Wer profitiert davon? Die Bedürftigen jedenfalls stellen die weitaus geringste Zahl an Profiteuren. Das zeigt sich schon an einem einfachen Rechenexempel: Zu den wirklich Bedürftigen zählen maximal fünf Prozent der Bevölkerung. Würde man die 1,2 Billionen Mark an sie ausschütten, so müßte jeder einzelne Bedürftige im Jahr dreihunderttausend Mark bekommen. Die wahren und hauptsächlichen Profiteure kommen bei einer anderen Rechnung ans Licht: Auf jeden Bedürftigen in Deutschland kommen nämlich heute zehn Personen, die damit beschäftigt sind, die Sozialtransfers zu verwalten, zu manipulieren, zu verplanen und hin- und herzuschieben.

    Dieses gewaltige Millionenheer umfaßt nicht nur die Beamten und Angestellten des Öffentlichen Dienstes, sondern auch das Personal der nur indirekt mit dem Staatsapparat verknüpften Verbände und Organisationen. So führen z.B. allein die fünf großen Wohlfahrtsverbände – Arbeiterwohlfahrt, Deutscher Caritasver-band, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonisches Werk der Evangeligelischen Kirche in Deutschland, und Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland – weit über eine Million Personen auf ihren Lohn- und Gehaltslisten.“

    Das Staatsmonopol auf die „Geld“schaffung ist allen Übels Anfang. Ohne Geldmonopol kein Staat im heutigen Sinne. Ohne Staat kein Machtmonopol. Ohne Machtmonopol keine machenden Politiker. Ohne machenden Politiker keine Katastrophen, bei deren Bewältigung sie machen – und dabei neue Katastrophen machen. Die ganze Macherei dient nur einem Zweck: der Selbstlegitimation in einer Situation, wo der, der sich da legitimiert sehen will um seinen Daseinszweck zu rechtfertigen, höchst eigentlich völlig überflüssig ist. Ein Parasit mit Ambitionen auf die Königsprivilegien.

  31. Die Krise in welcher wir uns befinden, ist ja keine neue Erfindung. Sie hat schon viel früher begonnen. Um ein einigermaßen markantes Ereignis zu benennen, nehme ich jetzt einfach mal das „Essen des Apfels vom Baum der Erkenntnis“, allerdings ohne geschlechtsspezifische Schuldzuweisung.
    Diese „Vertreibung aus dem Paradies“ (eine Metapher, die allerdings Nichts an Aktualität verloren hat), hat uns letztendlich zu unserem jetzigen Falschgeldsystem geführt.
    Was dieses Falschgeldsystem an „Negativem“ hervorgebracht hat (es gibt auch Positives),
    ist unabhängig von allen –Ismen, für sehr viel Übel in dieser Welt verantwortlich. Ausgelöst durch den Zins (er treibt uns in die Rentabilitätsfalle) und der Tatsache, dass das Geldschöpfungsmonopol in den Händen Weniger liegt, können diese mit uns nahezu Alles machen was sie wollen, wenn wir nicht verhungern oder erfrieren möchten. Die Menschlichkeit (in positivem Sinne) und unser Planet bleiben dabei auf der Strecke.
    Dieser tägliche Kampf um das tägliche Brot hält uns davon ab, einfach mal Nachzudenken, was denn „das Ganze“ eigentlich soll.
    Unser gesamtes staatliches Bildungssystem ist mittlerweile danach ausgerichtet, die Menschen vom selbstständigen Denken abzuhalten. Sogar die Schulen der Eliten betreiben nichts anderes wie Gehirnwäsche. Einzig die Freien Schulen arbeiten mit Konzepten, welchen es den jungen Menschen ermöglichen soll. ihr angeborenes Potential voll zu entwickeln und für ihr Leben selbst die Verantwortung zu übernehmen, um sich nicht einem völlig maroden staatlichen Sozialsystem zu unterwerfen, bzw. kritiklos eingliedern zu müssen.
    Unser Falschgeldsystem hat an Positivem eine Automatisierungstechnik hervorgebracht, welche es uns erlauben würde, den Großteil unseres Lebens in der Hängematte zu verbringen und den Maschinen die Sinn tötende Arbeit zu überlassen. Die restliche notwendige nicht automatisierte Arbeit, könnte man unter aktuell ca. 9 Mrd. Menschen aufteilen.
    Was hält uns also davon ab, dies auch zu machen?
    Es sind die Hüter dieses Falschgeldsystems mit ihren Erfüllungsgehilfen (den gierigen Bankern) und ihren Marionetten (den machtgeilen Politikern), welche auf unsere Kosten wie die Made im Speck leben und daran am liebsten nichts ändern wollen.
    Getragen wird dieses System auch von den sexuell völlig pervertierten Kirchen jeglicher Glaubensrichtung, welche über die Jahrhunderte hinweg die Menschen am Entwickeln einer gesunden Philosophie erfolgreich (bis auf sehr wenige Ausnahmen) gehindert hat.
    Was hält uns also davon ab, mit einem BGE diesen Druck aus unserer Menschsein zu nehmen und ein Bildungssystem zu finanzieren, welches Menschen hervorbringt die fähig sind, unsere Probleme zu lösen, vor allem Probleme medizinischer und ernährungstechnischer Natur.
    Was hält uns also davon ab, für Alle echte Lebensmittel zu produzieren und das Vergiften der der Menschen und Tiere mittels Impfung und der Pharmazie zu unterbinden?
    Was hält uns also davon ab, Energieformen zu installieren, welche nicht an Konzerne gebunden sind und Lebensräume zu bewohnen, die noch in einer halbwegs intakten Umwelt liegen, nämlich unsere Dörfer auf dem Land neben den Wäldern? Niemand bräuchte mehr Energie verschwenden um völlig sinnlose Verwaltungsjobs in den Städten zu auszuüben, gleich welcher Natur. Wir bräuchten keine Autobahnen, keine Renn- und Luxuswagenhersteller. Wir hätten genug Geld um Verkehrs- und Transportkonzepte zu installieren, welche uns und unserer Umwelt keinen Schaden bringen. Jeder kann sich frei auf diesem Planeten bewegen, wo auch immer er will, ohne jemanden zu schaden und ohne Angst, denn wenn jeder etwas hat, braucht niemand Waffen um dem Anderen etwas wegzunehmen.
    Was hält uns also davon ab, wieder zurückzukehren ins Paradies?
    Ist es unsere Dummheit, ist es unser Unvermögen oder ist es unser Falschgeldsystem, welches von den Eigentümern der FED und ihren Spießgesellen und Landsknechtheeren bis zum letzten Blutstropfen verteidigt wird, was uns daran hindert?
    Hand auf´s Herz. Das jetzige System ist nicht mehr zu ändern. Weder durch die PdV noch durch die irgendeine andere politische Partei. Wir müssen wohl oder übel darauf warten, bis das jetzige Programm voll durchgelaufen ist. Es endet mit seinem Scheitern wie alle anderen Systeme der paar letzten Tausend Jahre auch (man kann sich nur mit der Gewissheit trösten, dass auf diesem Planeten Nichts passiert, was auch nicht passieren soll).
    Wir können uns nur darauf vorbereiten. Wir müssen unser Kinder darauf vorbereiten. Wir müssen es Schaffen, das kollektive Bewusstsein, für ein neues Paradies zu mehren. Wir müssen die Menschen aufklären über das, was momentan abgeht um einen Neustart des jetzigen Systems nach seinem Zusammenbruch zu verhindern. Dies ist mein Anliegen. Dies bin ich meinen kleinen und großen Kindern schuldig. Und jeder der kann und mag, kann es mir gleichtun. Wir müssen es schaffen die Träume an ein neues Paradies in der Welt zu verbreiten. Die Chancen dafür sind da. Die Voraussetzungen dafür sind bestens. Die Krise ist dieses Mal global, das Internet auch. Alle werden fragen und wir können Alle erreichen.

  32. “ Wir müssen es schaffen die Träume an ein neues Paradies in der Welt zu verbreiten.“

    Wurde schon oft geschafft. Hunderte von Millionen von Toten, Gefolterten und Eingekerkerten waren die Folge.

    Sozialromantik kann ökonomischen Fakten nichts von ihrer Relevanz nehmen. Träume und Ideologie kann natürliche Gesetzmäßigkeiten nicht aushebeln. Simplifizierungen können die Realität nicht simplifizieren: sie simplifizieren nur die Illusionen, die man sich über sie macht. Zitat: „Die Essenz der Dummheit ist nicht das Nichtwissen, sondern das Nichtwissenwollen.“ (Roland Baader).

  33. Die Essenz der Dummheit ist nicht das Nichtwissen, sondern das Nichtwissenwollen.” (Roland Baader).

    Wie recht er doch hatte.

  34. Pingback: Wochenrückblick | FreieWelt.net

  35. Ich wollte mich nur für die Texte und alles bedanken. Da fühlt man sich schon nicht so einsam zwischen all den Lemmingen.
    Ich mag auch Ihren Humor. Machen Sie weiter so.

  36. Pingback: Freitag 23:55 Uhr - Wochenende! | PTB - PAPSTTREUERBLOG

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s