Am Infotropf in der Gehirnwäscheklinik

Um Dinge wirklich zu verstehen, sollte man stets und ausnahmslos bis zu ihrem Kern vordringen und nach den Ursachen für die zu beurteilenden Geschehnisse und Vorgänge suchen. In unserer heutigen Zeit ist dies den meisten Menschen zu mühsam, sie beschäftigen sich lieber – und das auch meist nur sehr oberflächlich – mit den Auswirkungen.

Diese Bequemlichkeit machen sich die Regierungen weltweit, vor allem in unserer angeblich so fortschrittlichen westlichen Welt, zu Nutze und bauen ihre ganze Macht auf unserem Bedürfnis auf „unsere Ruhe haben zu wollen“. Dieses Bedürfnis nach Ruhe treibt allerdings zunehmend bemerkenswerte Blüten. Dieses Bedürfnis nach Ruhe ist auf dem besten Weg aus uns vollkommene Idioten zu machen, die sich in Grund und Boden schämen sollten, wenn sie sich im Spiegel betrachten.

Vor einigen Tagen ließ es sich nicht vermeiden, dass ich beim morgendlichen Frühstück in einem Hotel Fernsehen geschaut habe und ich bin immer noch erstaunt dass ich das – übrigens köstliche Brötchen – nicht direkt wieder hervorwürgen musste. So abgebrüht bin ich in inzwischen – welch eine erschreckende Erkenntnis.

Die 7.30 Uhr-Nachrichten wurden selbstverständlich mit dem Unmenschen Uli Hoeneß eröffnet, der sich erdreistet hat, das Allgemeinwohl zu schädigen, indem er unter anderem nicht realisierte Gewinne seines eigen erwirtschafteten Geldes nicht der Verschwendung durch unsere Volksvertreter zur Verfügung gestellt hat. Nun muss man Uli Hoeneß nicht in Schutz nehmen. Wer „bereut“, was er in diesem Fall getan hat, hat nicht verstanden, zu welchem Hampelmann er sich selbst degradiert. Viel erstaunlicher ist es, wie gut es uns gehen muss, dass wir uns mit solch einem Quatsch beschäftigen. Tagelang, wochenlang waren die Zeitungen und Reportagen voll davon; nichts schien mehr Bedeutung zu haben als der Stress eines Zeitgenossen, der lediglich als Exempel statuiert wurde.

Fragt man die Menschen auf der Straße, wie sie ihre Zukunftsaussichten einschätzen, dann hat man das Gefühl, wir leben in einem Land, wo Milch und Honig fließen. Nichts kann unser Wohlgefühl stören. Wir sind so dem Glauben an den ewigen Wohlstand verfallen, dass wir nicht einmal irritiert wären, wenn direkt vor unserer Nase Menschen „weggesperrt“ würden, die sich dem derzeitigen Zeitgeist widersetzen.

Immer mehr aufgeweckte und kritische Menschen werden mutlos und verzweifelln – oftmals setzen sie ihre ganze Energie ein, um ihre Artgenossen zu warnen und ihnen klarzumachen, dass wir geradewegs und planwirtschaftlich korrekt in eine Richtung laufen, aus der andere ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben, um diesem Wahnsinn zu entkommen.

Es scheint tatsächlich so zu sein, dass wir – solange der Fernseher Strom hat und das Mikrowellen-Essen auf dem Tisch steht – keiner Beunruhigung anheimfallen. „Es geht uns doch gut!“ ist eine der häufigsten Aussagen, die man zu hören bekommt und wenn man nachfragt, woher dieser Optimismus kommt, antworten diese „aus der Staat-Zeitung oder aus dem Staats-Fernsehen“, wobei den Zusatz „Staat“ keiner in den Mund nimmt. Dies erinnert doch zu sehr an Zeiten, worüber sich gerade in der „westlichen Welt“ Aufgezogene nur zu gern und zu oft lustig machen. So fällt es ihnen gar nicht auf, wie sehr sie der Propaganda inzwischen auf den Leim gehen; die Arroganz, dafür zu klug zu sein, verhindert jegliche Auseinandersetzung mit der eigenen kleingeistigen Lebensein- und Lebenswahrnehmung.

Diese dekadente Verleugnung jeglicher Realitäten macht natürlich hilflos und der natürliche Reflex, sich ebenfalls der Lethargie hinzugeben, liegt auf der Hand – es ist einfach zu oft zu anstrengend. Der Plan, den unsere „Eliten“ da aushecken, ist mehr als hinterhältig und verstörend. Am Infotropf in der Gehirnwäscheklinik werden wir beständig mit Belullungspharmazie zugedröhnt und verlieren zunehmend den Verstand. Die wenigen, die sich dagegen stellen, sind relativ hilflos der Dauerindoktrinierung ausgesetzt und verlieren ihren klaren Verstand zwar deutlich später – davor gefeit sind sie keineswegs. Vor allem dann, wenn der Dauerbeschuss noch schneller und schärfer um die Ecke biegt.

Ich bewundere die Menschen, die ob in der Vergangenheit oder in der Gegenwart nicht müde wurden, sich dem Mainstream aufrecht entgegenzustellen. Die immer wieder betonten und dies auch vorlebten, wie wichtig die Freiheit des Einzelnen ist. Wir sollten als Gesellschaft uns an jedem „Helden des Alltags“ ein Beispiel nehmen – tun wir aber nicht. Stattdessen diskreditieren wir sie als „Spinner“ und „Verräter am Gemeinwohl“.

Warum schauen wir uns nicht in der Historie um? Immer, wenn das Gemeinwohl propagiert wurde, war der Untergang nicht weit. Warum glauben wir daran, dass es diesmal anders ausgehen wird? Weil es früher nicht richtig umgesetzt wurde? Weil wichtige Aspekt vergessen wurden? Mit diesem Schwachsinn hält man die Menschen bei der Stange, während sich die davon Profitierenden die Macht und den Reichtum der Welt unter den Nagel reißen.

Wir sind in der breiten Masse vollkommen lernresistent – der Staat ist unser Gott, der Staat ist unser Leben. Wenn er sich zurückziehen würde, wären wir alle dem Untergang geweiht. Wenn es ihn in dieser Form nicht mehr gäbe, würden wir alle einen grausamen Tod sterben. Immer wieder in der Geschichte wurde den Menschen dies in den Kopf eingehämmert. Und immer wieder führt es ins Verderben. Wie viele Milliarden von Menschen sollen denn noch ihr Leben geben, um zu beweisen, dass Staaten noch nie unser Bestes wollten? Dass Regierungen bis auf einige sehr wenige rühmliche Ausnahmen immer, absolut immer nur ihr eigenes Wohl im Blick hatten? Dass „das Gemeinwohl“ schon immer nur ein Haufen manipulativer Buchstabenhülsen war, das stets nur einigen Wenigen diente?

Immer mehr Menschen sind abhängig „vom Staat“. Sie freuen sich darüber, dass sie im Staatswesen arbeiten und „unkündbar“ sind. Der regelmäßige Lohnzettel ist von größerer Bedeutung als die Gewissheit, ein freier, unabhängiger Mensch zu sein, der auf eigenen Beinen zu stehen in der Lage ist und sich nicht von „behördlichen Anordnungen“ einschüchtern oder maßregeln lässt.

In dieser Zeit grenzt es an ein Wunder, dass unser Lohn oder unser Gehalt nicht gleich ganz und direkt vom Arbeit- oder Auftraggeber an den Fiskus geht und von dort aus die paar mickrigen Euronen, die nach der Umverteilung noch übrig bleiben, an die dankbaren Leistungsträger ausgezahlt wird. Da Finanzämter bisweilen ein wenig Zeit brauchen, um ihrem Staatsauftrag nachzukommen, würden entgegenkommenderweise bis zur Auszahlung eben Lebensmittelkarten, Fernsehgutscheine und Fußballfreikarten verteilt werden – und schwups – die Welt wäre wieder ein Hort der Freude und Glückseligkeit.

Die als gut und sinnvoll deklarierte und somit auch empfundene „Inflation“ täte dann noch ihr Übriges, indem von den verteilten Kärtchen und Gutscheinchen jeden Monat ein hübsches Eckchen mehr abgeschnitten würde, womit sich die dankbaren Restempfänger dann ihr Leben „versüßen“ könnten.

Vielleicht wäre das ja hilfreich und bewusstseinserweiternd – obwohl ich das inzwischen bezweifle. Selbst das würde wahrscheinlich in der breiten Masse noch als sozial gerecht empfunden. So hängen wir also am Tropf in der Gehirnwäscheklinik und die Dosierung unserer Medikation wird zunehmend höher. Aber das ist nicht so schlimm – solange eben diese entsprechend angepasst wird, ist alles in bester Ordnung!

Bildquelle: © JörgBrinckheger / pixelio.de – über den rand geschaut

14 Gedanken zu „Am Infotropf in der Gehirnwäscheklinik

  1. Liebe Susanne,

    Dein Posting erscheint berechtigt und ‚Michel-Bashing‘ ist ja En Vogue, nur möchte ich dazu aufrufen: etwas mehr Vertrauen zu haben. 😉

    Es gibt bestimmte rote Linien (ich weiss der Begriff ist mittlerweile durch Kenianer missbräuchlich besetzt), die beim dt. Michel, im Gegensatz zu seinen an Diktatur-gewöhnten europäischen Mitbewohner, NICHT überschritten werden dürfen.

    Dies weiss übrigens auch das KA und die Buba und deswegen läuft seit 6 Jahren ‚im Hintergrund ein Film ab‘ der zu DEM Blockbuster des 21. Jhr. werden wird.

    Ein Drittesmal wird es nicht geben!

    Herzliche Grüße
    Volker

  2. Keine Ahnung wie oft und wie lange ich darüber schon so geschrieben habe und vor allem, es ist absehbar, wie das Ende aussehen wird. Da Menschen immer noch dieselben sind wie zum Anfang unsere Entwicklung, wird sich auch an der Reaktion auf existentielle kommende Bedrohungen nichts ändern. Das wird mit Gewalt ausgetragen und dann ist ganz der Brutalste und am Besten mit Waffen ausgerüstete ziemlich lange im Vorteil Es sei denn es finden sich genügend andere die noch mehr Waffen haben….

    Es ist bezeichnend, daß die Regierenden überall den Privaten Waffenbesitz verbieten wollen. Denn auch ihnen ist wahrscheinlich klar, die Leute werden sie nicht verschonen.

    Gerade vorgestern lieft ein Thementag über „untergegangene“ Imperien. Was daran sehr auffällig war, gegen Ende wurden noch mal eben über 120 Leute von den Regierenden geopfert, als Buße gegen die Götter und aus Angst vor 240 sehr brutalen Eroberern.

    Wer wurde geopfert? Natürlich nicht die Nomenklatura, sondern andere „Menschenopfer“. Betrachtet man die Kriege seit dem 1. Weltkrieg, kann man hier durchaus sehen, es hat sich nichts geändert. Und mit der täglichen Gehinwäsche von der alternativlosen und ewigen EU, kann man sich denken was passiert wenn über 300 Mio ihre Psychosen so richtig „ausleben“…

    Bleibt mit nur zu hoffen, daß speziell die Politiker und Eliten möglichst bald in möglichst interessanten Zeiten leben mögen…

  3. So kann man den Menschen auch die Augen öffnen, die doch mit Fleiß und körperlichem Einsatz jeden Tag für ihren Einsatz billig „entlohnt“ werden. Nur weil sie NICHT, dem System entsprechend, das schulische leisteten, was viele Schreiberlinge, die selbst am Tropf hängen, billigend in Kauf nehmen und damit ihren persönlichen Vorteil (Gewinn) sichern.

  4. Zum Thema Hoeness, ich werde niemandem moralische Vorhaltungen machen, wenn er die freiwillige Herausgabe erpresster Schutzgeldzahlungen an den monopolisierten Kriminellen namens Staat verweigert – ein Opfer eines Übergriffs hat das Recht, sich zu wehren und nicht zu kooperieren. Ärgern tut mich höchstens, daß Hoeness sich entschuldigt hat, das sollte und brauchte er nicht tun, denn er hat nichts Verwerfliches getan. Moralische Vorhaltungen mache ich nur solchen Steuerverweigerern, die nichts beitragen, aber dennoch die Hand aufhalten, Subventionen und Beihilfen kassieren und Steuerrückzahlungen verlangen.

    Erhellend ist der Vergleich, den Gideon Böss gestern in seinem Blog anstellte, und dabei bemerkte, daß die Verweigerung von Schutzgeldzahlungen an den großen Paten Staat offensichtlich ein schwerwiegenderes Verbrechen darstellt als mancher Mord:

    http://boess.welt.de/2014/03/15/steuerhinterziehung-ist-schlimmer-als-mord/

    Leider werden die Menschen darauf konditioniert, mit den Händen in den Taschen aller anderen zu leben, scheint mir. Kaum einer ist sich dessen bewußt. Und wo es ihm bewußt wird, ist es ihm deswegen noch lange nicht peinlich.

    Erstaunlich ist, daß ein „Steuersünder“ hart bestraft wird, aber die weitaus größere Untat der Steuerverschwendung und Veruntreuung, der unseriösen Geldverwaltung, und unseriös geplanter kostspieliger Großprojekte, ungeahndet und konsequenzlos bleibt, alle Verantwortlichen bleiben auf freiem Fuß, werden sogar auf ihren Posten bestätigt, oder nach dem Rauswurf wieder hineingewählt, alldieweil sie ihre Unfähigkeit bereits hinreichend unter Beweis gestellt haben. Stuttgart 21, Elbphilharmonie und Berlin Airport sind ja nur drei besonders populäre Beispiele, die für viele weitere stehen.

    Die Feigheit des Bundesverfassungsgerichts, das unlängst eine unbequeme Klage einfach an das europäische Gericht abgegeben hat, und gestern den ESM ohne praktische Einschränkung gebilligt hat, paßt da nur ins Bild eine durch und durch kriminellen Systems. Der Staat und seine Organe entlarven sich längst als Formen der organisierten Kriminalität. Die verlangte Eingebundenheit des Bundestages ist nur ein Feigenblatt, ein Alibi. Denn es ist bereits Tradition, daß der Bundestag EU-hörig Vorgaben aus Brüssel nur noch durchwinkt, oder EU-Verträge wie das Diktat von Lissabon gebilligt werden, ohne daß mehr als nur eine Handvoll Leute sich tatsächlich mit allen Facetten solcher umfangreichen und weitreichenden Schriftstücke vertraut gemacht hätten, oder auch nur alle Konsequenzen, die sich aus dem Verschlüsselten und Verklausulierten ergeben, durchschaut hätten. Im Bundestag wird entschieden, obwohl maximal Inkompetenz und Ahnungslosigkeit herrscht. Wenn man aber sieht, wie bereitwillig „Spitzen“politiker zwischen den Ressorts pendeln wenn die Wahlperioden wechseln, und für jedes Ressort als Idealbesetzung gefeiert werden, könnte man glauben, man habe es mit Superman’s Klonbrüdern zu tun, mindestens aber einer Klasse von genetisch und intellektuell verbesserten Übermenschen.

    Zu den Zukunftsaussichten sage ich nur dies, daß diese nicht nur von Geldfragen entschieden werden, sondern auch von der Ressourcenverschwendung einer sich immer fragiler und verwundbarer darstellenden, komplexen Zivilisation. An den Herausforderungen, die sich mit unbegrenztem Wachstum von Bevölkerungszahlen und Anspruchshaltungen einstellen, sind schon viele Großreiche und Imperien, lokale Zivilisationen und kleine Inselreiche zerschellt, begründet durch imperiale Überdehnung, oder einfach durch die Unfähigkeit, sich an wandelnde Lebensumstände anzupassen oder Notzeiten zu überbrücken, weil in fetten Jahren keine Reserven angelegt wurden, sondern Überschüsse sofort verplempert wurden, um noch mehr zu wachsen und diese Überschüsse damit aufzuzehren, sodaß wieder keine Reserven vorhanden waren.

    Klingt vertraut? Ja, auch mit Papiergeldüberschüssen im Staatshaushalt (kann es die überhaupt geben, einen Überschuß an Einnahmen von etwas Wertlosem?) wird so verfahren, unsere Zeitungen haben es gerade wieder berichtet in Bezug auf die Schuldenbremse, die bald eingehalten wird (wer denn meint, das unbedingt glauben zu müssen): prompt kamen die Forderungen, nicht zu sparen, sondern mehr zu „investieren“.

    Zum Thema Zivilisationskollaps empfehle ich ein weiteres Mal das ganz und gar herausragende Buch von Jared Diamond, „Kollaps. Warum Gesellschaften überleben oder untergehen.“

    Ob wir die westliche Zivilisation und globale Industriegesellschaft verlieren, weil wir Zeit genug haben, sie politisch und wirtschaftlich zu Ende zu ruinieren, ist keine ausgemachte Sache. Denn es könnte durchaus sein, daß ihr der Kollaps der globalen Zivilisation aus Gründen, wie sie Diamond in seinen Schriften glaubwürdig darlegt und für die er viele historische Präzedenzfälle auflistet, zuvorkommt.

  5. Welch treffender Artikel, danke! Eigentlich sollte ich in Einrahmen und vor die Haustüre hängen. Ich habe es aufgegeben mich darüber zu unterhalten, nur Ablehnung. Ein wichtiger Ausspruch fehlt! der gerne und immer kommt. “ wir können doch eh nix ändern“ (bayrisch)

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  8. Mir ist hier vieles unverständlich. Im Kleinen: Hoeneß – Muß man es Hoeneß wirklich vorwerfen, daß er sich nicht zum Märtyrer des sog. „Libertarismus“ macht und es vorzieht 3 statt 10 Jahre im Gefängnis zu verbringen? Von unserem Standpunkt, der wir hier immer noch in Freiheit leben, wenigstens räumlich gesehen, und keinen Gefängnisalltag erleben, erscheint mir dieser Vorwurf unberechtigt, ja im Grunde unverschämt.
    Im Großen: Michel-Bashing, wie es oben schon treffend genannt wurde, scheint mir nicht der richtige Weg zu sein, die Leute von liberalen Positionen zu überzeugen. Man kennt das vielleicht aus seiner Jugend: man ist völlig überzeugt von seiner eigenen Perspektive auf eine Sache und wundert sich, warum die Mehrheit der Anderen nicht sieht, was einem sonnenklar vor Augen steht. Selbstverständlich müssen dann die Anderen doof sein. Die kapieren’s einfach nicht. Kümmern sich auch nicht tagtäglich um die Fragen, die man selbst für so wichtig hält, halten am Ende gar andere für wichtiger. Dieser Ärger ist verständlich, meines Erachtens aber die falsche Haltung, um seine Gedanken nach vorn zu bringen. Ein ähnliches Problem hatten übrigens schon die sog. 68er mit der deutschen Bevölkerung. Einem Liberalen sollte diese Parallelität zu denken geben. Es gibt nicht die absolut sichere Theorie, die man den Menschen nur vor Augen halten muß, für die diese sich nur zu interessieren haben – und schon sehen alle das Gleiche und wird alles gut. Es wird immer abweichende Meinungen geben, auch wenn einem selbst das ein Rätsel ist, weil man sich im absoluten Besitz der Wahrheit dünkt. Deshalb sind aber nicht alle anderen doof, zu bequem und lernresistent. Der elitäre Affekt gegen die Masse, der ganz offensichtlich Linke und „Libertäre“ eint, führt zur Isolation und damit auch zum Scheitern.

  9. „Wir sind in der breiten Masse vollkommen lernresistent….“
    Das hat, so weit bin ich schon desillusionert, auch etwas Tröstliches!
    Letztlich ist damit nämlich auch die Umerziehungspropaganda (Gender, Klima…., Ernährung, die political correctness, etc.) zum Scheitern verurteilt! Am Ende gewinnt die Natur und der (langsame) evolutionäre Prozeß!

  10. @Carl schreibt: 17. Juli 2014 um 13:56

    „Deshalb sind aber nicht alle anderen doof, zu bequem und lernresistent.“
    —————————————–
    „Alle“?? Wer behauptet denn sowas? Können Sie nicht lesen?

    Es heißt goldrichtig:

    „Um Dinge wirklich zu verstehen, sollte man stets und ausnahmslos bis zu ihrem Kern vordringen und nach den Ursachen für die zu beurteilenden Geschehnisse und Vorgänge suchen.
    In unserer heutigen Zeit ist dies den meisten Menschen zu mühsam, sie beschäftigen sich lieber – und das auch meist nur sehr oberflächlich – mit den Auswirkungen.“

    Der letzte Satz dieser goldrichtigen, wahren Aussage gilt (nur) für Sie und für all die andern doofen, bequemen, lernresistenten und folglich rettungslos linksverblödeten Genossen und Genossinnen Ihrer linksbekifften Sorte.

    Sozialisten, ob braun oder rot, haben seit eh und jeh nur Stroh in ihrem gewaltaffinen, neidzerfressenen Hirn.
    Wie waschechte Nazis terrorisieren die Sozialisten inzwischen wieder ganz Deutschland und Europa.

  11. Warum bestreitest Du, dass der Staat unser Bestes will? Er will immer unser Bestes: unser Geld, unser Eigentum, unseren Verstand – kurzum alles, bis niox mehr für uns da ist.

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