Mario Draghi erhält den Lenin-Orden!

Als Mario Draghi, der Ex-Goldman Sachs Banker und nahezu unumstrittener Weltenretter der Eliten in Politik und Wirtschaft im Herbst 2012 in Potsdam dafür geehrt wurde, dass er „alles für den Erhalt des Euro tut“, war unser hochgeschätzter Finanzminister der felsenfesten Überzeugung, dass „dieser Euro eine stabile Währung ist und bleibt“. Das war der Scherz des Abends, am Morgen danach war der Mann ausgeschlafen und setzte sodann noch richtig einen drauf: „Wenn wir einmal anfangen würden, Staatsverschuldung mit der Notenpresse zu finanzieren, kämen wir auf eine schiefe Ebene.“

Soso, Herr Schäuble, was Sie nicht sagen. Die Aussage, dass „im Kampf gegen die Euro-Schuldenkrise werden keine unverantwortlichen Risiken eingegangen“ stammt auch von Ihnen und Sie haben sich noch nicht einmal auch nur ansatzweise wenigstens für wenige Sekunden in Anbetracht der wahnwitzigen Dreistigkeit Ihrer Lügen geschämt. Sie sind auch einer der „Preisverwöhnten“ und so drängt sich doch so langsam der Verdacht auf, dass diejenigen, die das Vermögen der arbeitenden Bevölkerung nachhaltig zu ihrem eigenen Vorteil zerstören, immer als die Helden in die Geschichte eingehen.

Ein gewisser Wladimir Iljitsch Lenin (1870-1924), der vor 90 Jahren starb, hinterließ der Welt folgende Weisheit: „Wer die Kapitalisten vernichten will, der muss ihre Währung zerstören.“ Nun gut, einen Kapitalismus hatten wir im Prinzip nie, aber wir hatten in gewissen Phasen ansatzweise eine Währung, die zumindest das Lebenswerk von Millionen von Menschen nicht sinnlos zerstört hat. Lenin wird heute noch verehrt, selbst vor Marx machen viele Menschen nicht Halt, obwohl genug Informationen zur Verfügung stehen, in denen der Laufbursche des Großkapitals schon längst entlarvt ist.

Die Begründung zur Vernichtung des Volksvermögens wiederholt sich beständig und so dann und wann könnte es Sinn machen, sich zu fragen, woran dies wohl tatsächlich liegt. So waren und sind die salbungsvollen Äußerungen, die die sogenannten „Kapitalismuskritiker“ mit süßer Stimme von sich gaben, stets von gleicher Art und Güte. Schaut man sich die Grundsätze des Kommunistischen Manifests von Karl Marx aus dem Jahre 1848 an, dann fällt einem selbst ohne große Anstrengung auf, dass unter Punkt 2 die Progressive Einkommenssteuer und unter Punkt 5 die Zentralisierung der Kreditvergabe, Nationalbank eingefordert wurden.

Im Jahre 1921 beschrieb der kommunistische Wirtschaftswissenschaftler Preobraschensky in seinem Buch unter dem Titel „Druckerpresse des Volkskommissars der Finanzen“ das Maschinengewehr des Geldumlaufs und Lenin nutzte die Druckerpresse, um von 1921 bis 1923 die im Umlauf befindliche Geldmenge um das fast 20 000-fache zu erhöhen. Und womit wird dieser Segen stets begründet? Nun – zählen Sie doch einfach einmal nach, wie oft in den Predigten der Heilsbringer das Wort „Gemeinwohl“ vorkommt! Sigmar Gabriel ist so ein Gemeinwohl-Junkie, wohl wissend, dass er von diesem Gemeinwohl-Gesabbele selbst nie betroffen sein wird. Er will diese Gnade Gottes nur für die Menschen, die ihm so sehr am Herzen liegen.

Schauen Sie mal nach, was im 25-Punkte-Plan der NSDAP so alles geschrieben stand – passen Sie nur auf, dass Ihnen bei der erschreckenden Ähnlichkeit zur derzeitigen Realität das Essen nicht ihm Hals stecken bleibt.
„Gemeinnutz vor Eigennutz“ ist der wohl schwerste Brocken und wiederholt sich so oder ähnlich in beängstigender Weise bei allen übergeschnappten Weltherrscheranwärtern, die nur auf diese Art und Weise ihre menschenverachtenden Programme in der Bevölkerung unterbringen konnten, dies so auch immer wieder versuchen und fatalerweise auch immer wieder schaffen.

Staaten und Banken bilden ein Syndikat; die Banken finanzieren die Staatverschuldung, dafür garantiert der Staat ihre Existenz und den gigantischen Profit. Wann war das jemals anders? Nichts hat sich zum Wahnsinn früherer Jahre verändert. Es gab stets in den Zeiten, wo Staaten ihre Macht auf ein gigantisches Maß aufgebläht haben, eine volksverarmende Geldmengenausweitung. Immer! Wie soll es denn auch anders gehen? Wo soll denn das Geld herkommen, mit dem der Irrsinn finanziert wird?

„Die Stärke des Euro sei ein Hemmschuh für die Wirtschaft“, so der neue französische Ministerpräsident Manuel Valls. Die Europäische Zentralbank fahre eine weniger lockere Geldpolitik als andere Notenbanken, obwohl die Konjunkturerholung in der Euro-Zone noch schwach sei und deshalb müsse nun endlich die Geldmenge noch sehr viel mehr ausgeweitet werden. Ein „Pakt der Verantwortung“ soll in Frankreich Unternehmen vom Staat um rund 30 Milliarden Euro entlastet werden. Im Gegenzug sind diese gefordert, mehr Personal einzustellen. Ergänzend wird ein „Pakt der Solidarität“ mitgeliefert, so dass in ein paar nicht mehr fernen Jahren alle Menschen so unwiderruflich abhängig von Staates Gnaden sind, dass sie auch gleich als „Staatssklaven“ tituliert werden können.

Das scheint aber gar niemanden zu stören und so kann der „Lenin-Orden-Drahgi“ auch vollmundig ankündigen, dass der 24-köpfige EZB-Rat einstimmig zu der Auffassung gekommen sei, „auch mit unkonventionellen Maßnahmen“ der Phase der zu langen, niedrigen Inflationsrate Herr zu werden. Na, dann ist ja alles bestens!

Also, fassen wir zusammen:
– Die Stärke einer Währung ist ein Hemmschuh!
– Eine niedrige Inflation ist ein Zeichen dafür, dass die Menschen das Vertrauen in die Stabilität der Währung verlieren.
– Eine enorme Geldmengenausweitung (die Rede ist von rund einer Billion pro Jahr) ohne einen dahinter stehenden Sachwert ist gut für die Menschen.

Und wenn wir nicht gestorben sind, dann träumen wir noch heute!

Die Modellrechnungen der EZB kommen zu dem Ergebnis, dass die neue „dicke Bertha“ die Inflationsrate lediglich um 0,2 Prozentpunkte erhöhen würde, andere Szenarien kommen auf 0,8 Prozent. Na, das reicht aber dann doch noch lange nicht, meine Herren. Dann packen sie doch noch mal ordentlich Gewicht oben drauf. Warum nicht gleich fünf Billionen oder zehn? Davon finanzieren Sie dann gleich noch das bedingungslose Grundeinkommen der Bürger von – sagen wir 2.500 Euro im Monat (alles andere ist eh für die Katz`) und schon werden sie mal wieder „Gottes Werk“ tun, wie das ja ihre Freunde bereits festgestellt haben.

Wird das nicht ein Fest für Sie? Wenn alle Menschen vom Segen des Gemeinwohls und der Illusion des Geldhahn-Wohlstands vollständig betrunken sind, dann drehen Sie den Hahn einfach ab. Punkt, Fertig, Aus! Erkundigen Sie sich da ruhig in den Handbüchern von Mao und Kollegen, die haben das spitzenmäßig hingekriegt. Denen liegen heute noch Millionen von Menschen zu Füßen.

Und weil das so ist, hat die „Gesellschaft für Volksverblödung“ heute beschlossen, Ihnen – hochverehrter Herr Draghi – den Lenin-Orden zu verleihen. Verdient hätten ihn viele – aber da es nur einen zu verleihen gibt, hat die Gesellschaft sich für Sie entschieden. Kaum jemand lächelt so charmant wie Sie, während Sie die Menschen in den Ruin treiben!

 

Bildquelle: olga meier-sander  / pixelio.de

24 Gedanken zu „Mario Draghi erhält den Lenin-Orden!

  1. Schöner Artikel. Alle sprechen von Staatsschulden, kaum jemand fragt aber mal nach, wem der Staat, also das Volk, Geld schuldet. Wie geschrieben leiht sich der Staat im Namen seiner Bürger zum überwiegenden Teil Geld von privaten Kreditinstituten gegen Zins. Das Geld wird daraufhin erschaffen, denn es war vorher nicht da. Zahlt der Staat irgendwann mal zurück, wird das Geld wieder vernichtet. Übrig bleibt nur der Zins und vielleicht noch Gebühren. Der Zins und Zinseszins ist aber vorher auch nicht dagewesen. Irgendjemand muss sich ja nun wieder Geld leihen damit Neues entsteht damit der Staat die Zinseszinsen aufbringen kann. So bleibt eine immerwährende Abhängigkeit, denn es ist Systemimmanent, dass dieses Schneeballsystem immer weiter läuft. In diesem System wird das Geld fortwährend von unten nach oben verteilt. Die Leute merkens erst, wenn sie selbst nichts mehr haben.

  2. Es ist noch immer nicht begriffen worden, das Staatsschulden aus nicht eingenommenen Steuern resultieren. Der Staat leiht sich nicht Geld bei privaten Kreditinstituten, sondern von den Reichen und Superreichen in unserem Land. Und diese werden durch unsere Zinszahlungen automatisch reicher.

    Liebe Susanne, könntes Du mal Dein Profilbild auf Dein akutelles Alter updaten?

  3. Lieber „aristo“, von Ihnen ist noch immer nicht begriffen worden, wo das Problem liegt!
    Und übrigens… welches Bild ich wo, wann und wie von MIR selbst veröffentliche, ist MEINE Angelegenheit! Meine Erziehung ist schon ein paar Jahre abgeschlossen!

  4. Ein feiner Kommentar von aristo. Das ist doch geradezu eine Steilvorlage und der Beleg, dass es die Leute wirklich nicht verstanden haben. „Deutschland ist zu ca. 60 % bei inländischen Gläubigern verschuldet, ca. 40 % der deutschen Verschuldung sind Auslandsschulden. Die inländischen Gläubiger sind zu ca. zwei Dritteln inländische Kreditinstitute und zu einem Drittel Nichtbanken (Versicherungen, Unternehmen, aber auch Privatpersonen)“. Quelle Wikipedia.
    Naja, sicher. Ist alles nicht so plausibel. Ist es auch nicht. Aber leider wahr.

  5. Pingback: Mario Draghi erhält den Lenin-Orden! | Journalistenwatch.com

  6. @Sascha Bahl und Susanne
    Was für ein Glück, daß ich persönlich keine Schulden von Staaten mehr halte, als Ausnahme gelten die „letzten“ Lebensversicherungen, bei denen wird sich noch zeigen was rauskommt. Ich habe auch das „Experiment“ gewagt bei meinen Kindern mal zu schauen was sich in 18 Jahren wie „auszahlen“ wird.

    Ich denke die LV wird nicht die „bessere“ Alternative sein. Der Eintrag von aristo ist unterirdisch. Als ob es eine Rolle spielt wer der Betrogene ist. Ist wohl offenbar gut, daß es die Reichen trifft, jo ho und ne Buddel voll Rum

  7. „…so dass in ein paar nicht mehr fernen Jahren alle Menschen so unwiderruflich abhängig von Staates Gnaden sind, dass sie auch gleich als „Staatssklaven“ tituliert werden können.“
    Dafür sind wir aber endlich alle schön „gleich“ (die ewigen Ungleichen natürlich ausgenommen) 🙂
    Ein Meisterwerk, Frau Kablitz!

    @ aristo:
    Moron!

  8. Persönlich gehe ich davon aus, dass der Euro (und auch der Dollar) in einige Zeit zusammenbrechen werden. Die Geldmenge wuchs in den letzten etwa 40 Jahren viel schneller als die Wirtschaftsleitsung und auch die Qualität der Infrastruktur u.ä. was man als Gegenwert zur stabilkiserung der Währung herannehmen könnte, hat nicht in dem Maße zugenommen, wie die Geldmenge.

    Im Moment ist es nur noch das Vertrauen der Bürger und Händler das den Wert des Euros hält, die Währung ist ausghölt und hat ausser der Psychologie der Märkte keine Stützen mehr.

    Es ist schwer für mich zu beurteilen wie viel von diesen gedanken relistisch ist, und wie viel meiner latenten Angstörung verchuldet ist.

    Aber Schlussfolgerung ist, das geld auszugeben so lange es noch etwas Wert ist, und wenn man dafür etwas sinnvolles beschaffen kann – etwas was einem im Falle einer umfassenden Währungskrise hilft.

    Ironischerwesie stabilisiert das Geldausgeben das jetzige System noch eine Weile, weil man dadurch die Produktion und den Handel unterstützt. Wichtig ist lediglich, das Geld in Güter zu tauschen, die nicht nur von bleibendem Wert sondern möglichst auch von nutzen sind. Gold wird man nicht essen können, und es hilft einem auch nicht etwas zu reparieren oder zu bauen.

    Egal – wollte nur sagen, ich habe ebenfalls große Zweifel am Handeln unsere Währungshüter.

    Und nicht vergessen – sollten Euro und Dollar zusammen in den keller gehen, wird man am Wechselkurs gar nicht erkennen könnne. D.h. der oft zitierte Wechselkurs zum Dollar ist kein guter Indikator für den Wert des Euro, da auch der Dollar unter einer enormen Aushöhlung leidet. Man vergleicht hier den Zustand eines Kranken mit dem Zustand eines anderen Kranken.

    Leider stehen wenige gute Vergleichsgrößen zur Verfügung, da im Moment die Psychologie, das Vertrauen in die Währung, dieser noch Kaufkraft gibt, und es praktisch unmöglich ist, das zu messen.

    Aber Vertrauen kann von einem Tag auf den anderen verschwinden …

  9. Frau Kablitz,

    Da sollten Sie sich nicht so sicher sein. 😉 Möglich allerdings, daß wenn die Ihren Sinn für schwarzen Humor teilen, sie in der Verdunkelung um uns herum nicht so leicht zu erkennen sind.

    Habe immer noch Genickstarre von dem ganzen Kopfnicken. Schreiben Sie doch mal was Aufheiterndes, damit ich widersprechen kann. 😀

  10. Hexagramm 36, Die Verfinsterung des Lichts. Fördernd ist es, in der Not beharrlich zu bleiben. So lebt der Edle in der großen Menge: er verhüllt seinen Schein, und bleibt doch hell.

    I Ging 😉

  11. @gedankenweber: bei einer Sache muss ich Ihnen wiedersprechen. Gold kann man zwar nicht essen, sie werden sich davon aber immer etwas kaufen können. Gold wird nie wertlos sein.
    Aufpassen muss man allerdings, wenn man Edelmetalle zur Absicherung einer Krise kauft. Kaufen sie physisches Gold und kein Papier. Lassen Sie es niemanden wissen, denn der Staat greift in Krisenzeiten auch nach den privaten Gold. Kaufen Sie sich außerdem Münzen, damit sie nachher nicht mit einer Feile einkaufen gehen müssen um ein paar Gramm abzufeilen.
    Immobilien können Sie dagegen vergessen. Erstmal müssen diese abgezahlt werden, was wiederum eine Abhängigkeit bedeutet und außerdem schreckt der Staat auch nicht vor Sonderabgaben auf Immobilieneigetum zurück. Wie in den 50’ern geschehen. Zur Zeit steigen die Grunderwerbssteuern dazu auf 50-60%.

  12. Möchte in dem Zusammenhang mal das gut recherchierte u. mit vorzüglichen Quellen belegte aktuelle Buch von Oliver Janich zur Lektüre empfehlen:
    „Die Vereinigten Staaten von Europa – Geheimdokumente enthüllen die dunklen Pläne der Elite“. Daraus werden die von Psychopathen seit vielen Jahren geplanten imperialistischen, verbrecherischen Ziele und Vernetzungen unter Federführung unserer US-amerikanischen „Freunde“ überdeutlich, insbesondere der Vasallen-Status von Deutschland (sogar laut Schäuble waren u. sind wir seit Kriegsende nicht souverän), wodurch sich weitgehend auch das anmaßende, rechtswidrige u. verlogene Handeln der Politik- und Zentralbankmarionetten erklärt.
    Zentrale Ursache immer wieder: das dollardominierte Fiat-Money-Betrugssystem, das sich naturgesetzlich bald selbst zerstören wird – mit bitteren Folgen für alle Menschen, vor allem für die unvorbereitete, obrigkeitshörige Masse.

    Auch im persönlichen Umfeld stoße ich selbst mit vorsichtigen Aufklärungsversuchen immer wieder auf Unverständnis, Ablehnung und Verharmlosung; man will halt seine Ruhe haben. Sie kennen das sicher.
    Ja, verehrter Herr Höll, diesbezüglich wird es unvermeidlich einsamer. Nun, ich kann es verkraften… Gut aber zu wissen, daß es noch andere klardenkende, aufrechte Menschen wie Frau Kablitz gibt (Sie, Herr Höll, gehören offensichtlich auch dazu).
    Sapere aude!

  13. Sehr geehrte Frau Kablitz,

    nur eine kleine Ergaenzung:

    „One frequently quoted passage from the work of John Maynard Keynes is that „the best way to destroy the capitalist system [is] to debauch the currency.“ The passage, attributed to Vladimir Illyich Lenin, appears in Keynes‘ book The Economic Consequences of the Peace, which became an international bestseller when it was published in 1919.“

    http://www.aeaweb.org/articles.php?doi=10.1257/jep.23.2.213

    Der gesamte Artikel

    „Retrospectives:
    Who Said “Debauch the Currency”:
    Keynes or Lenin?
    Michael V. White and Kurt Schuler“

    im „Journal of Economic Perspectives—Volume 23, Number 2—Spring 2009—Pages 213–222“.

    http://pubs.aeaweb.org/doi/pdfplus/10.1257/jep.23.2.213

    Verbindlichst,

    Max Sterner.

  14. @artiso
    Demnach wäre es doch das beste der „Staat“ dürfte sich gar nicht verschulden, oder?

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  16. Immer wenn ich jemanden vonm „Gemeinwohl“ schwatzen höre denke ich sofort an „Der Streik“ (orig. „Atlas shrugged“) von Ayn Rand. Der Gemeinwohlgläubige wird es sofort verbrennen, der Marktwirtschaftsfreund geniessen und nochmal lesen.

  17. HeikoS schrieb:
    „Demnach wäre es doch das beste der “Staat” dürfte sich gar nicht verschulden, oder?“

    In die richtige Richtung gezielt, aber zu kurz geschossen. Es wäre das Beste, der „Staat“ dürfte gar kein Geld herausgeben, und das Fractional Reserve Banking nicht protegieren.

    Das Problem liegt in der beliebig vermehrbaren Menge an Zahlungsmitteln. Eine absolute Deckelung hier würde eventuell zu Verschiebungen im Preisgefüge führen, dennoch jedermann und auch dem Staat die unausweichliche Konsequenz aufzwängen, sich der realen materiellen Werte, die in einem Geschäft gewechselt werden, bewußt zu bleiben, und mit diesen Tauschhandel zu betrieben statt mit fiktiven, eingebildeten Illusionswerten, die durch ihre Nicht-Existenz von Wert das Preisgefüge, das eigentlich reale Werte abbilden sollte, verzerren.

  18. Als libertärer Mensch, Susanne Kablitz, begreife ich die Notwendigkeit der Eigenveranwortung, ungeachtet von Sucht und Entzugschmerzen.
    Indessen, wäre es möglich, dass Sie Ihren nächsten Artikel schrieben, eh´ dass ich zum Vieh werde?
    Mit nachlassender Selbstkontrolle
    Ihr
    G.G.

  19. Hier lese ich, Sozialisten würden sich darüber beklagen, daß noch niemals ein wahrer Sozialismus verwirklicht wurde.
    Auf der anderen Seite beklagen Freunde der Marktwirtschaft, daß es noch niemals eine wahre Marktwirtschaft gegeben habe. Ich denke, beide Ideologien sind für die Katz‘. Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Teile und Herrsche! Um unser Regime zu verstehen ist die noachidistische Bibel für mich ergiebiger. Dort heißt es zum Beispiel:
    Du sollst die Völker ausrotten, du sollst kein Mitleid mit ihnen haben. Du sollst die Völker mit einer großen Verwirrung (also mit Lügen) verwirren bis sie vertilgt sind. Du sollst den Völkern auf Pfand Geld leihen, damit du ihnen zum Kopf wirst und nicht zum Schwanz. Lloyd Blankfein von Goldman-Sachs erklärt, er erfülle das Wort seines „Gottes“. Da kann ich nur sagen, wo er recht hat, hat er recht.

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