Bis zum letzten Atemzug …

Ein Roman in einem Jahr … das hatte ich mir vorgenommen und es hat geklappt!

 Mitte Februar 2015 wird

Bis zum letzten Atemzug 

Ein Plädoyer für den Liberalismus, den Kapitalismus und echtes Geld

erscheinen und der Roman wird dem Freiheitskämpfer Roland Baader gewidmet sein, dessen viel zu früher Todestag sich heute, am 08. Januar 2015, zum dritten Mal jährt.

Sodann gibt es ab heute in regelmäßigen Abständen einige Auszüge aus dem 630-Seiten-Werk und beginnen werde ich mich dem Vorwort.

Es wäre mir eine große Ehre, wenn der Roman ein breites Publikum fände.

Ihre/Deine Susanne Kablitz

Vorwort

Ich kann mich noch ganz genau an den Tag erinnern, der mein ganzes Leben veränderte. Es war der 28. Juni 2010, warm und sonnig; mein Mann und ich wollten eine Woche später verreisen und ich suchte die Bücherei auf, um den Gutschein, den ich zu meinem 40. Geburtstag im Februar geschenkt bekommen hatte, einzulösen. Und als ich dort so durch die Regale stöberte, fiel mir ein Buch ins Auge, das – fast schon verloren lag es da – als einziges Buch meine Aufmerksamkeit erregte.

Nicht, dass das Cover mich irgendwie begeistert hätte und auch der Titel „Die belogene Generation“ war nichts, was mich besonders ansprach. Den Autor, Roland Baader, kannte ich zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht und auch der Untertitel haute mich nicht von den Socken. Nein, es war eher so, dass diese Buch förmlich danach „schrie“, gelesen zu werden. Von mir gelesen zu werden. Ich nahm das Buch an mich und schlug wahllos eine Seite auf. In nur ganz wenigen Momenten meines Lebens spüre ich – und das war schon immer so – ein seltsames Kribbeln auf meiner Haut, wenn mir wirklich etwas Bedeutendes, etwas Großes, passiert und genau dieses Gefühl hatte ich in diesem Moment, als ich den folgenden Abschnitt las …

Die schlimmsten Feinde der Freiheit sind deshalb nicht ihre erklärten Gegner, sondern die vielen Lauen und Laschen unter ihren angeblichen Freunden, die Gleichgültigen und Bequemen, die Gutmütigen und Gutgläubigen, sowie die Vulgärpoeten mit ihren Parolen, daß es „sooo schlimm ja nicht sei“ oder daß man nicht „immer alles so negativ sehen“ sollte. Diese nützlichen Idioten der Knechtschaft würden auch einem Menschen, der von Kannibalen gekocht werden soll, erklären, er möge sich beruhigen, weil „nichts so heiß gegessen wie gekocht“ werde.

Ich musste in jenem Moment lachen, aber nur eine Sekunde später blieb mir das Lachen im Halse stecken. War es wirklich so, wie dieser Herr Baader es niederschrieb? Nun, ich kaufte das Buch und heute – fast fünf Jahre später – schreibe ich an den Schenker meines Gutscheins einen Dankesbrief. Weil dieser gute Geist Roland Baader in mein Leben brachte und mir damit dasselbe „rettete“. Denn alles veränderte sich ab diesem Tag. Ich wusste, ich war angekommen. Dieses diffuse Gefühl, dass mit unserer Welt „etwas nicht stimmt“, fand endlich die Erklärungen, nach denen ich so lange gesucht hatte und deren Fehlen mich bis dahin schier hatten verzweifeln lassen. Ich verschlang die Literatur Baaders und hinzu kamen sie alle – die Gesellen der Freiheit.

Ludwig von Mises, Friedrich A. von Hayek, Ayn Rand, Henry Hazlitt, Frédéric Bastiat, Murray Rothbard, Ludwig Erhard, Alexis de Toqueville und viele, viele mehr. Ich tauchte ein in die Welt der Österreichischen Schule der Nationalökonomie, die mir inmitten einer der schwersten Wirtschaftskrisen der letzten einhundert Jahre nachvollziehbare und vor allem ganz einfache Antworten auf die Frage lieferte, warum sich die Dinge in regelmäßigen Abständen zuverlässig wiederholen. Ich tauchte ein in die Welt des „Funny-Money“, des wertlosen „Geldes“, das die Zentralbanken auf der ganzen Welt aus dem Nichts schöpfen und ich tauchte ein in die Welt des Liberalismus und des Kapitalismus. … Und so ist dieses Buch eine Hommage an die Menschen, die die Begriffe so verwenden, wie sie richtig sind, die sich nicht für dumm verkaufen lassen und die sich dem Raubtiersozialismus unserer Zeit konsequent verweigern.

Vor einiger Zeit wurde ich aufgefordert, die Worte „Kapitalismus“ und „Liberalismus“ nicht mehr zu verwenden, da sie „negative Gefühle“ auslösen würden. Ich solle doch lieber „Soziale Marktwirtschaft“ und „Soziale Gerechtigkeit“ verwenden. Nun, ich antwortete, dass ich dies keinesfalls tun werde; zum einen, weil sowohl das eine wie auch das andere in sich unmöglich sind und zum anderen, weil ich mich dem Zeitgeist niemals anbiedern werde. Weil ich es wie Roland Baader halte, der in seinem Werk Das Kapital am Pranger – Ein Kompaß durch den politischen Begriffsnebel schrieb:

Dennoch halte ich, gewissermaßen wider bessere Einsicht, am Begriff Kapitalismus fest. Der Grund: Solange die weit überwiegende Zahl der Weltbevölkerung – aufgrund mangelnden Wissens und aus Gründen des Irrtums und der Irreführung, der ideologischen Verführung und machtpolitischen Indoktrination – den Kapitalismus als Feindbild betrachtet, und solange er deshalb schutzlos den etatistischen und sozialistischen Feindbildern ausgeliefert bleibt, werden ich den zur Kampfvokabel seiner Gegner gewordenen Begriff Kapitalismus auf die Fahnen meiner Aufklärungsarbeit schreiben.

Diese Aufklärungsarbeit in einem Roman möglich zu machen, kam mir vor gut zwei Jahren in den Sinn. Denn das, was ich im liberalen und „kapitalistischen“ Bücherhimmel fand, waren ausschließlich Fachbücher, die zwar von mäßig bis ausgezeichnet reichten, aber eben maßgeblich an ein Fachpublikum gerichtet waren. Ich fragte mich, wie es möglich sein könnte, auch bisher noch „unbedarften“ Menschen einige Denkanstöße so anzubieten, dass sie nicht auf der dritten Seite – wegen des Dschungels an Fremd- und Fachbegriffen – frustriert aufgeben und ein hilfreiches Buch beiseitelegen. Ich fragte mich, was die „Österreicher“ so auszeichnet, dass es prinzipiell ganz einfach zu verstehen sei, was auf dieser Welt passiert und wie man dieses Wissen nutzen kann, um etwas zum Positiven zu verändern.

Ich entschloss mich, die Worte der „Österreicher“ in einem Roman, in einer Familiengeschichte, so zu verpacken, dass sie nichts von ihrer wichtigen Botschaft verlieren, sie aber gleichzeitig – so hoffe ich – einem breiteren Publikum zugänglicher werden. Aus diesen ersten Gedankengängen entstand meine Geschichte um Sophia, die als junges Mädchen den Worten ihres Vaters im Zimmer der großen Geister lauscht, wenn er ihr aus den Schriften der „Liberalen“ vorliest. Die Geschichte um Sophia, deren Bruder Jonas ein Freigeist durch und durch ist, und um ihren zweiten Bruder, Sander, dessen Ikonen Karl Marx, Ché Guevara und Mao Tsê-tung heißen.

Es ist eine Familiengeschichte über einhundert Jahre, die eine Liebesgeschichte über den Kapitalismus, den Liberalismus und über echtes Geld erzählt. Eine Liebesgeschichte bis zum letzten Atemzug! Meinem letzten Atemzug! – Denn die Freiheit ist kompromisslos! Es gibt sie nur in reiner, in purer Form! Und es ist eine Familiengeschichte, die davor warnt, die Dinge zu vergessen, die in der Vergangenheit passiert sind und die davor warnt, die gleichen Fehler immer und immer wieder zu machen und dabei zu erwarten, dass sich etwas zum Guten verändert. Sie ist aber auch eine Hommage an die Liebe und eine an die Familie, wie auch immer eine solche gestaltet ist. Und sie ist eine Hommage an die Freundschaft – an die Freundschaft, die den anderen so sein lässt, wie er ist.

Dieses Buch erhebt keinen wissenschaftlichen Anspruch; Zahlen und Daten lassen sich jedoch in jedem guten Buch oder Artikel nachlesen. Dieser Roman ist kein Sachbuch, wobei alle historischen Ereignisse und jegliches Zahlenmaterial gewissenhaft recherchiert wurden. … Dieses Buch soll dazu anregen, sich tiefer in die Materie einzufinden und das, was uns von jeglichen Medien vorgetragen wird, immer zu hinterfragen. Es soll dazu anregen, nicht alles zu glauben, was in Geschichtsbüchern steht, jedoch auch nicht alles zu glauben, was alternative Medien uns anbieten. Der größte Gigant sind wir selbst; alles, was wir schaffen wollen, schaffen wir auch. Diesen Gedanken für uns anzunehmen – dafür ist dieser Roman da.

Und ich hoffe, er bereitet Ihnen wunderbare und anregende Stunden

7 Gedanken zu „Bis zum letzten Atemzug …

  1. Pingback: [S. Kablitz] Bis zum letzten Atemzug … | netzlesen.de

  2. Hallo!
    Endlich erfahren wir mehr über Ihr Projekt und ich freue mich, dass es greifbar nahe ist.

    Irgendwann – wenn seine Emotionen ihn in den Abgrund stürzten und seine altruistische Ideologie ihn verwirrt und betrogen verlassen hat – wird sich der Deutsche wieder an den Nutzen und unschätzbaren Wert seiner Vernunft erinnern.
    Wenn ihr Marx und Piketty sich nur noch als Blumenpresse eignen, dann entdecken sie vielleicht die Verschmähten und Verspotteten Autoren wieder…Vielleicht schon bald.

    Ich erwarte einen Link zu Ihrem neuen Buch in diesem Blog 🙂
    LG

    P.S. Bitte ändern Sie noch unseren URL auf Ihrem Blogroll zu:
    https://huaxinghui.wordpress.com/ unter dem Titel:
    „Der Staats-lose Bürger“. Herzlichen Dank!

  3. „Und ich hoffe, er bereitet Ihnen wunderbare und anregende Stunden“

    Ich bin sicher, es wird!
    1 Exemplar zu mir.
    Ich freu mich schon drauf!
    Liebe Grüße

  4. Veröffentlichung Mitte Februar also, soso. Mitte Februar ist mein Geburtstag. Das passt !

    Herzlichen Glückwunsch dann uns beiden. Erst teilen wir uns Ihren Kuchen, und dann ißt jeder das, was er hat. LOL

  5. Pingback: Wochenendlektüre

  6. Hallo Susanne,
    da bin ich ja mal gespannt drauf. Wird zwar ein bisschen dauern bis ich deinen Roman lesen werde, da ich noch ein paar andere vor mir habe, aber holen werde ich mir das Buch auf jeden Fall!

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