Die Stundenzettel der Gauner und Doofen – Ein offener Brief an Yasmin Fahimi

Sehr geehrter Frau Fahimi,

am 20. Februar 2015 äußerten Sie sich wie folgt: „Wer es als Arbeitsgeber nicht schafft, einen Stundenzettel ordentlich auszufüllen, ist entweder ein Gauner – oder schlichtweg zu doof. Die SPD werde in der Koalition keine Abstriche mehr beim Thema Mindestlohn machen. Die Union wolle „durch die Hintertür so viele Ausnahmen für Unternehmen durchsetzen“, „bis das Gesetz wirkungslos wird, das werden wir aber verhindern“, so die SPD- Generalsekretärin. „Der Mindestlohn ist eine historische Leistung, die lassen wir uns nicht kaputtmachen“. (Quelle: n-tv.de)

Es ist zweifellos so, dass uns beim ersten Lesen Ihrer bemerkenswerten Aussage Zweifel darüber aufkamen, ob die zitierten Zeilen in der Tat der Wahrheit entsprechen. Nun ist man von der SPD sehr viel Schmerz gewöhnt, aber die Worte „Gauner“ oder „doof“ erschienen dann doch „des Guten zu viel.“

Liebe Frau Fahimi, nun mag es aus Ihrer Sicht ein Zeichen für „Gaunertum“ oder „Doofheit“ sein, wenn ein Arbeitgeber nicht bereit ist, seine Arbeitszeit mit noch mehr bürokratischem Aufwand, als ohnehin schon gegeben, zu verschwenden. Es mag aus Ihrer Sicht eine „historische Leistung“ sein, die Sie mit dem Mindestlohngesetz vollbracht haben.

Aus unserer Sicht sind Sie, stellvertretend für die SPD, allerdings dafür verantwortlich, dass Millionen von Arbeitsplätzen mittel-bis langfristig verloren gehen und die Arbeitslosigkeit, gerade im Niedriglohnsektor, zu einem massiven Problem werden wird. Dies zum einen aus dem Grund heraus, weil viele Arbeitgeber aus nachvollziehbar wirtschaftlichen Erwägungen heraus, keine Mitarbeiter mehr einstellen, die einen Mehrertrag über dieser Grenze erarbeiten und zum anderen, weil immer mehr Arbeitgeber – ganz zu Recht – sich nicht noch umfassender zu Steuereinzugszentralen und Behördenabhängigen degradieren lassen.

Frau Fahimi, aus Ihrer Sicht mögen Sie recht haben, denn wenn man Ihre Vita betrachtet, können Sie gar nicht wissen, wie man wertschöpfend tätig ist. Sie können gar nicht wissen, was es bedeutet, für seinen Lebensunterhalt selber zu sorgen, leben Sie seit Jahr und Tag doch von den Tributzahlungen anderer.

Ihre Aussage ist an Frechheit, Arroganz und Unwissenheit kaum noch zu überbieten. Sie beleidigen und diffamieren in einer unfassbar dreisten Weise genau jene Menschen in diesem Land, die dafür sorgen, dass SIE sorgenfrei und auf anderer Leute Kosten leben können. Der Mittelstand wird immer weiter ausgeblutet!

Und dafür werden Sie wieder einmal nicht zur Verantwortung gezogen, weil Sie dann, wenn die „Arbeit“ Ihresgleichen seine fauligen Früchte zeigen wird, schon lange in der gutversorgten „Pension“ sein werden, die von dem finanziert wird, was Sie als „Gaunertum“ oder „Doofheit“ bezeichnen.Dieser Brief ist ein offener Brief und wird entsprechend behandelt.

Mit freundlichen Grüßen

Susanne Kablitz
Vorstandsvorsitzende Institut für klassischen Liberalismus

http://liberalesinstitut.de/stundenzettel-der-gauner/

 

Bildquelle:  noz.de

 

 

7 Gedanken zu „Die Stundenzettel der Gauner und Doofen – Ein offener Brief an Yasmin Fahimi

  1. Pingback: [S. Kablitz] Die Stundenzettel der Gauner und Doofen – Ein offener Brief an Yasmin Fahimi | netzlesen.de

  2. Hallo Frau Kablitz,
    gut so – right between the eyes! Diese Frau ist das Paradigma eines amöbenhaften und prinzipienlosen Schmarotzertums (sprechen SPD und Linke from Klassenk(r)ampf, lassen sie ja bequemerweise ihre e i g e n e Klasse aus der Diskussion – die, welche über allen anderen schwebt). Ist dies nicht dieselbe peinliche Figur, die alles was rechts von Enteignung steht als „braune Soße“ bezeichnet? Aber sie muss es wissen, da ihr Vater aus dem Lande des ewigen Faschismus stammt. Sie hat auch Chemie studiert und es ist mir immer wieder wunderlich, wie Menschen mit der einen Hälfte ihres Gehirns wissenschaftlich zu denken vermögen – und mit der anderen Seite gar nicht!

  3. „wie Menschen mit der einen Hälfte ihres Gehirns wissenschaftlich zu denken vermögen – und mit der anderen Seite gar nicht!“ Solche empathilosen Menschen nennt man schlicht und einfach Soziopathen. Die komplette Besatzungsverwaltung besteht aus solchen geisteskranken Hochverrätern. Es wird Zeit, das diese ganze Mischpoke verschwindet. Zumal sie hier überhaupt keine rechtliche Legitimation haben.

  4. Vielen Dank, Frau Kablitz, für diesen Beitrag!
    Und ich dachte schon, liberales Denken gäbe es gar nicht mehr. Die FDP, angeblich liberal, würde es nie wagen, der SPD so etwas unter die Nase zu reiben. Könnte die SPD doch wieder der künftige Koalitionspartner sein.

  5. Pingback: Fahimi-Shitstorm und dicke Blogger auf Diät

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