Liebeserklärung an den Kapitalismus – Susanne Kablitz über echte Werte und echtes Geld: Bis zum letzten Atemzug!

Susanne Kablitz liest aus ihrem Roman

Kann ein Roman ein Plädoyer für den Liberalismus, den Kapitalismus und echtes Geld sein? Susanne Kablitz‘ Buch Bis zum letzten Atemzug ist eine Familiengeschichte, verbunden mit einer Liebeserklärung an den Kapitalismus und einer Geschichte des Liberalismus.

Die Vorstellung des 640 Seiten starken Romans am 10. September 2015 lockte über 50 Zuhörer in die Bibliothek des Konservatismus, die gespannt der Autorin lauschten, die verschiedene Passagen daraus vortrug.

Das Buch spiegelt in seinen handelnden Personen die Gegensätze zwischen denjenigen, die sozialen Utopien anhängen und den Sozialismus (inklusive Stalin und Mao) verherrlichen und rechtfertigen und jenen, die ihre individuelle Freiheit nutzen, um für ihr eigenes Schicksal Verantwortung zu übernehmen und sich nicht Kollektiven unterordnen.

Man merkt der Autorin ihre Begeisterung für große Denker wie Friedrich August von Hayek und Ludwig von Mises an, deren Wirtschafts- und Erkenntnistheorien dem Leser in der Handlung nahegebracht werden. Klare Anleihen, sowohl inhaltlich als auch stilistisch, finden sich zudem aus den Werken von Ayn Rand und Roland Baader, dem das Werk unter anderem gewidmet ist.

Dementsprechend spart Susanne Kablitz auch nicht mit Polemik gegen die Salonsozialisten, die, vom Kapitalismus profitierend, sich die Kritik gönnen können und scheut sich andererseits auch nicht vor Pathos, die Marktwirtschaft und deren Errungenschaften zu verteidigen. „Und wie ist es heute? Sesselpupser voller Moralarroganz, die noch nie einen einzigen Tag selbstständig waren und Verantwortung übernehmen mussten, befinden sich im Dauerentrüstungsmodus. … Schaut man sich die Kapitalismusgegner der letzten Jahrzehnte genauer an, dann sind es fast vollständig diejenigen, die nur DANK seiner Existenz die eigene Moralarroganz pflegen und überhaupt auf ihrem vergleichsweise hohen Niveau leben können. Müssten sie tatsächlich das Leben führen, nach dem sie schreien, bliebe diesen Superhelden vielleicht gerade genug, um nicht zu verhungern … wenn überhaupt.“

So ist der Roman von Susanne Kablitz ein Werk gegen jene Bigotterie, die mit ihren Utopien den Ast absägen möchte, auf dem sie sitzt und ein Plädoyer für die Werte, die schon immer galten und deren Bestand den Menschen Wohlstand und Freiheit gebracht hat.

Mein herzlicher Dank an Dr. Wolfgang Fenske und Norman Gutschow für die Einladung und die besondere Gastfreundschaft. Es war mir ein Vergnügen, bei Ihnen in Berlin zu sein.

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