Das staatliche Betrugs-Geldsystem

Unser derzeitiges Geldsystem basiert auf einem folgenschweren Systemfehler.

Die Geldschöpfung über das Teilreservedeckungssystem und die gefährliche Manipulation des Zinses durch die Notenbanken sind Zeichen eines durch und durch sozialistischen Systems, das die Mittelschicht erbarmungslos enteignet und über soziale Zuwendungen Millionen von Menschen staatsabhängig macht und hält. Die Notenbanken, die als „Retter in der Not“ fungieren, sind in der Realität noch nie unabhängig von politischen Einflüssen gewesen, was man unter anderem daran erkennt, dass die angeblich stabile D-Mark von 1948 bis zur Einführung des Euro über 85 Prozent ihrer Kaufkraft verloren hat.

Die Geldmengenausweitungen (Inflation) vor allem durch die Notenbanken und die seit Jahren andauernde realitätsferne Tiefzinspolitik, die weder in einem Verhältnis zum Risiko noch zur Realwirtschaft stehen, führen dazu, dass Staaten sich über alle Verhältnisse verschulden – und nacheinander umfallen werden wie Dominosteine.

Dieses sozialistische Geldsystem, das in der Tat eine massive Umverteilung von arm zu reich ermöglicht, gehört von der Basis her reformiert. Der Missbrauch durch das Konglomerat aus Politik und Hochfinanz ist nicht nur zum Scheitern verurteilt, sondern führt zu einem unvermeidlichen Zustand, der Armut und Elend für die Menschen bedeuten wird.sophia-650x300

Die staatliche und ungedeckte Monopolwährung als gesetzliches Zahlungsmittel ist bereits seit Jahrhunderten immer und immer wieder von der Politik missbraucht worden, um Kriege zu finanzieren und Wählerbestechung zu betreiben. Hier ist es nicht ausreichend, an den Symptomen herumzudoktern; nein, es gilt diesen „Falschgeldsumpf“ trocken zu legen und das Monopol auf die „Geldschöpfung aus dem Nichts“ durch die Zentralbanken zu beenden.

Einen wunderbaren Einblick in das sozialistische Gehirn so mancher „Ökonomen“ bietet die Aussage des Kenneth Rogoff: „Ich finde vieles von dem, was Repräsentanten des Finanzsektors schreiben – die Negativzinsen gegenüber feindlich eingestellt sind – ignorant. Sie reden nur von ihren kurzfristigen Profiten und ihren kurzfristigen Interessen, aber es ist eine langfristige Politik, wenn sie ihre Hausaufgaben machen und die Bedingungen dafür schaffen, würde es sehr gut funktionieren.“

Die Arroganz der Welt-Totalitären ist unfassbar.

Längst müsste es einen gewaltigen Aufschrei in der Bevölkerung geben. Tut es aber nicht. Warum? Nun, die wenigsten erkennen, was für ein hinterhältiges Spiel gespielt wird. Die wenigsten erkennen, dass wir nicht im Kapitalismus leben. Die wenigsten wissen, dass das, was hier gefordert wird, schon einmal in den Welt-Bankrott geführt hat.

Es ist von dringender Notwendigkeit aufzuzeigen und klar zu vermitteln, welche positiven Auswirkungen ein freies Marktgeld, ein natürlicher (nicht manipulierter) Zins und die Abschaffung der Zentralbanken haben.

Ganz in der Tradition und Lehre der Österreichischen Schule der Nationalökonomie.

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